Aller guten Dinge sind drei

Die erste Ankündigung des heutigen Tages betrifft das Tippspiel der deutschen College-Football Community: ESPN Pick’em, organisiert vom Kollegen Christian Schimmel. Anmeldeschluss ist morgen, Samstag.

Wer im Lauf der Saison Fragen zu Themen rund um NFL und College Football hat, dem kann man ruhig ans Herz legen, sich an Christian Schimmels Twitter-Account (@Chris5Sh) zu wenden. Die Frage dürfte kompetent beantwortet werden.


Die zweite wichtige Meldung: Wir haben einen Preview-Podcast zur College-Football Saison bei Sportradio360 aufgenommen. In aller Bescheidenheit: 82 Minuten geballte Kompetenz.

Teilnehmer waren, moderiert von Nicolas Martin (@Fighti): Christian Schimmel, Julian Barsch und meine Wenigkeit.


Julian Barsch – und damit wären wir bei der Nummer 3 – produziert übrigens mit Mattis Oberbach einen weiteren regelmäßig erscheinenden Podcast über vor allem die NFL: One Two Punch, zu kriegen bei Soundcloud und mittlerweile über 100 Episoden. Sie haben vor ein paar Wochen dort auch einen College-Football Vorschau-Podcast aufgenommen.


Hier auch noch einmal der Verweis auf meine Previews zu den einzelnen College-Football Conferences und einigen Teams im Speziellen: College Football 2017 Vorschau.

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Sofa-QBs, Woche 1

Hörbefehl für heute abend: Sofa-Quarterbacks mit dem Podcast zu den Woche-1 Spielen mit der sehr jungen Besetzung Christian Schimmel (Der Draft), Adrian Franke (SPOX) und meiner Wenigkeit, moderiert von Nicolas Martin (GFL TV):

Es geht um praktisch alle bisherigen Spiele vom Opening Weekend. Sorry, wenn ich etwas müde klinge. Ich habe heute ab 4h früh die ersten Game Tapes gesehen und mir dann ab 4h nachmittags vier weitere Condensed-Spiele reingezogen. Ich bin damit schon in Woche 1 gefährlich nahe am Football Burnout.

 

Audiosport: Die große College-Football Saisonvorschau

Sonderausgabe der Sofa-Quarterbacks bei Sportradio 360 mit einer 77-minütigen, intensiven Vorschau auf die anstehende Saison im College-Football:

Die Sofa-Quarterbacks: College Football 2016/17 Preview

Nicolas Martin, Christian Schimmel und meine Wenigkeit haben sich zusammengesetzt um über alle wichtigen Themen, alle großen Conferences und alle wichtigen Tipps vor der anstehenden Saison zu sprechen.

In dem Zuge könnte man auch auf das Segment zur NFC in der Big Show (Kapitel 9) vom Donnerstag hinweisen, wo ich mit Jens Huiber und Nicolas Martin über Detroit, Atlanta, Arizona und Cam Newton gesprochen habe.

Sofa-QBs 2015, Super Bowl Preview

Sportradio360 und seine Sofa-QB Vorschau auf Super Bowl 49: Zum Podcast hier entlang. Diesmal als sehr ausführliche Sendung mit mehreren Gruppen, mit der Rückschau auf AFC und NFC, dem Blick auf die Coaches und die Mannschaften sowie natürlich den Sieger-Tipps. Bitte die anfänglichen Holperer meinerseits gnädigst zu überhören. Unsere Aufnahmesequenz fand am Montag statt, mit einem Herrn Psaier noch leicht wochenendgeschädigt.

Draft-Hysterie mit Mike Mayock

In der Nacht von morgen, Donnerstag auf Freitag (02h MESZ) geht die erste Runde des NFL-Drafts über die Bühne. Es ist heuer ein Draft der Ungewissheit: Man hat noch immer keinen Schimmer, was die ersten Teams wirklich zu tun gedenken.

Mike Mayock war letzte Woche im Rich Eisen Podcast (REP)von NFL.com und hat ein bisschen über seine Erwartungen geplaudert. Ein paar Stichpunkte, die mir hängen geblieben sind:

  • Der Draft 2014 ist vergleichsweise sehr tief besetzt. Er wird vor allem für die Teams mit vielen Draftpicks in der Region zwischen 20 und 80 eine wahre Goldgrube sein. Wide Receiver, Offensive Tackle und Guard sowie Defensive Backfield gefallen Mayock besonders. Nicht überzeugt ist er von der Tiefe bei den Defensive Tackles und allen Edge-Rushern hinter dem Topduo Clowney/Mack sowie von den Tight Ends nach den fünf besten Prospects („then it falls off a cliff“).
  • In den Top-Ten erwartet Mayock maximal drei Abwehrspieler (Clowney, Mack und eine Wildcard).
  • Mayock erwartet in der ersten Runde schon einen Run auf die Offensive Tackles. Er kann sich gut und gerne drei Stück in den Top-10 vorstellen und glaubt, dass auch ein Zach Martin ab Position #13 nicht mehr zu haben sein wird. Joel Bitonio ist für ihn ein massiv unterschätzter Spieler, der vielleicht sogar bis in die erste Runde hochgespült wird.
  • Für Mayock wird das QB-Rennen faszinierend sein. Müsste er wetten, würde er auf nur einen QB in den Top-10 tippen, aber er kann sich auch Szenarien ausmalen, in denen die Würfel schnell fallen und drei Stück in den ersten 6-8 Picks weg gehen.
  • Müsste ein GM Mayock mit dem Messer des Owners im Rücken in den Top-10 einen der 2014er-Quarterbacks draften, würde er Johnny Manziel nehmen.
  • Alle in der Liga haben sich #26 eingekreist. Dann picken die Browns und alles geht davon aus, dass Cleveland dann einen QB ziehen wird (sollten sie das nicht schon an #4 machen, was Mayock bezweifelt). Als erste drei gedraftete QBs erwartet er Manziel, Bortles und Carr.
  • Mayock gibt zwar zu, dass Teddy Bridgewater anfangs einer seiner Favoriten war, weil alle Tapes, die er sah, super waren, aber nach dem missratenen Pro-Day habe er begonnen, Bridgewater mit anderen Augen zu sehen. Bridgewaters „Release“ (also wie der Ball aus den Händen kommt) gefällt ihm überhaupt nicht. Er kann sich gut vorstellen, dass der Teddy aus der ersten Runde fällt.
  • Mayock ist ein Fan von Khalil Mack. Er würde ihn vielleicht sogar vor Clowney draften.
  • In der Defense fürchtet er um DT Aaron Donald. Er sieht nur Chicago und Dallas an #14 und #16 als mögliche Landeplätze für Donald, und wenn die nicht zugreifen, könnte Donald weiter fallen als gedacht.
  • Mike Mayock erwartet wenigstens einen Trade in den Top-10.
  • Laut Mayock ist der überwiegende Teil der Involvierten frustriert über die Verschiebung des Drafts. Die Gerüchteküche und die Arbeit wächst vielen über den Kopf.

Mayock wird heute Nacht im NFL-Network seinen Mock-Draft präsentieren. Mayock ist kein klassischer Scout, aber sein Wissen um Fakten und seine Vernetzung in NFL-Kreisen ist fassungslos, und sein Mock-Draft war in den letzten Jahren häufig am nächsten zu dem, was letzten Endes an den Draft-Tagen passierte.

Dawn Neufeld und das Leben einer NFL-Frau

Ich habe unter der Woche die siebte Offseason-Ausgabe des Ross Tucker Podcasts gehört. Ross Tucker ist ein ehemaliger NFL-Profi, kein richtiger Star, sondern eher einer, der den Großteil seiner Karriere in den Tiefen des Depth-Chart verbrachte. Nach seinem Karriereende ging er ins Mediengeschäft, arbeitete erst für ESPN, und seit einigen Monaten produziert er seine Podcasts selbst. Der Gast im Podcast am Montag war Dawn Neufeld, die Frau von Tuckers ehemaligem Teamkollegen und Freund Ryan Neufeld. Das Thema: Die Frau eines NFL-Profis. Es waren überraschende Erkenntnisse in einer nicht anderes als famosen Sendung über ein Thema, über das man bislang überhaupt nie nachgedacht hat.

Dawn Neufeld ist natürlich auch keine Allerweltsfrau: Sie ist Juristin und hat entsprechend eine eigene Homepage. Sie schreibt ein eigenes Weblog. Sie sprach über Themen wie das ständige Leben mit der Angst vor dem Cut, die Verletzungen, den „Glamour-Faktor“ der Footballer-Frau und darüber, ob es der Football „wert“ war.

Ryan Neufeld war kein Star. Er war ein ungedrafteter Free-Agent, ein Tight End, der die meiste Zeit seines Lebens seine Körperextremitäten in den Special-Teams hinhalten musste, und nach einem Kurzaufenthalt bei den Cowboys für zwei Jahre war er schon ganz raus aus dem Sport. Aber er kämpfte sich zurück, und 2003 schaffte er es tatsächlich in den Kader der Bills. Dawn erzählt von den Tränen in den Augen, die die beiden hatten. Sie spricht übrigens immer von „wir“. Ryan wurde gecuttet = „wir wurden gecuttet“.

Neufeld blieb dann tatsächlich fünf Jahre lang bei den Bills. Dort wurde er auch zu einem guten Kumpel von Ross Tucker. Heute ist Neufeld nahe am körperlichen Wrack – mit 38. Er hatte alles ab, die Kreuzbänder, die Knochen in den Beinen und in den Fingern, der Rücken ist soweit abgematscht, dass an Aufrecht stehen länger als 30 Minuten nicht zu denken ist. Das Gute: Er kann sich um die Kinder kümmern. Das Schlechte: Er ist ein Mann. Und das landläufige Bild ist offenbar noch immer, dass der Mann arbeiten muss um Frau und Kind zu versorgen. Deswegen plagen Ryan immer wieder Gewissensbisse.

War es die Footballkarriere wert? Dawn sagt: Ja, denn mein Mann hatte die Chance, seinen Traum zu leben, und ich kann es mir nicht anders vorstellen als ihn dabei zu unterstützen. Sie wisse nicht, ob sie anders darüber denken würde, wenn er – nehmen wir mal den Worst Case an – bedrohliche Verletzungen wie eine Lähmung o.ä. erlitten hätte. Sie sagt: Viele Freunde, die auch in der NFL spielten und viel erreichten – lassen die Söhne nicht spielen. Selbst würde sie alles noch einmal machen, aber die Kinder nicht lassen. Den Kopf darf es halt nicht zu übel betreffen.

Der Punkt, an dem es am meisten hakt, ist das Karriereende: 80% der NFL-Profis sind angeblich spätestens drei Jahre nach Karriereende entweder pleite oder geschieden. Auch wenn die Zahl inflationär ist, so ist sicher einiges dran. Diesem Phänomen der schweren Ehekrisen bin ich zum ersten Mal vor Jahren im Buch Moneyball begegnet, wo es nur ganz am Rande thematisiert wurde: Das alte Lied der Baseballer-Ehen ist folgendes: Wenn der Mann von heute auf morgen nicht mehr 160 Spiele auswärts unterwegs ist, sondern die Zeit zuhause verbringt, ist es vorbei. Die meisten Baseball-Ehen scheitern daran, dass du dich plötzlich täglich siehst. Das ist ein vielleicht erschreckender Gedanke, aber Tucker warf in dem Podcast einen ähnlichen ein: Er meinte, im Grunde ist es ein 180 Grad gewandelter Lifestyle, wenn die Karriere vorbei ist. Als ob du mit einem anderen Menschen verheiratet wärst.

Dawn: Ja, und man munkelt, dass die Frau das Problem ist, weil sie auf einmal nicht mehr jeden Tag die Louis Vitton Taschen kaufen kann. Wir kannten die Klischees. Wir haben darüber gelacht, aber so zum Lachen war es nicht mehr, als das Karriereende für „uns“ (also „ihn“) da war. Die Realität ist: Du hast einen anderen Menschen. Er ist depressiv, kommt den ganzen Tag nicht von ESPN hoch, aber er sagt dir nicht, wo das Problem liegt. Footballer sagen immer „ich bin okay“. Ryan war immer okay.

Der starke, selbstbewusste Mann, den ich geheiratet habe, war plötzlich nicht mehr da. Wir sind keine Angeber. Wir hatten nie die großen Autos. Wir hatten nie die fetten Villen. Wir brauchten das nicht, aber Ryan war trotz allem nach Ende der Karriere ein anderer Mensch.

Zeitweise waren wir schon sehr nahe an der Scheidung, obwohl wir uns bewusst auf das Karriereende vorbereitet haben. Was uns rettete, war mein Studium. Ich ging zurück ins Studium, studierte Jus, und war damit abgelenkt. Das hat uns den Arsch gerettet.

Wie glamourös ist das Leben der NFL-Wife? Es ist alles andere als glamourös, eine Spielerfrau zu sein – vor allem bei Spielern wie „uns“: Immer am Rande vom Roster-Cut. Du bist dauernd unterwegs. Die musst dein Leben immer und immer wieder neu starten.

Sie berichtet von einem Tag des letzten Roster-Cuts vor der Regular Season. Du wartest daheim und hoffst, dass der Anruf aus der Teamzentrale nicht kommt, aber auf der anderen Seite klingeln dich den ganzen Tag Leute an, die besorgt wissen wollen ob es zum Platz im Roster reicht/gereicht hat – da wirst du wahnsinnig.

Du hast deinen Job jeden Tag on the line. Das wissen die Leute, die eine regelmäßige Arbeit haben, gar nicht zu schätzen, dass sie diese Ängste nicht ausstehen müssen. Es sind gut bezahlte Ängste, aber das ändert nix dran, dass es Ängste sind. Auch wenn du damit zu leben lernst… ach was: Sie bestimmen dein Leben.

Tucker schiebt dann auch noch eine Episode aus seinem Spielerleben ein: Ich war die Cuts ja auch gewohnt. Nach meinem sehr guten vierten Jahr kündigte meine Freundin (heutige Frau) ihren Job an der Wall Street um zu mir nach Buffalo zu ziehen. Und just dann wurde ich gecuttet. Das war das erste Mal, dass ich wirklich darüber nachgedacht habe, dass du tatsächlich nicht nur deines, sondern auch andere Leben drastisch mit beeinflusst. Das, weil du nicht planen kannst.

Sie: Irgendwann gewöhnst du dich an die Cuts. Einmal schafften „wir“ es nur den Roster, weil sich ein Teamkollege im letzten Training die Knie zertrümmerte. Du bist einfach nie sicher.


Das und mehr in einem wirklich großartigen Podcast-Segment (ca. die ersten 24 Minuten). Auf ihrem Weblog „Gridiron Goddess“ hat sie übrigens schon vor sieben Jahren Ross Tucker über ähnliche Sorgen schreiben lassen: When Cheering Stops.

Ich habe direkt im Anschluss an diesen Podcast unter der Woche mal eine Sammlung meiner favorisierten Podcasts zum Thema Sport zusammengestellt, die man im Header des Blogs findet: Podcasts.

Der verbale Combine-Nachklapp: Die Offense

Die NFL-Combine 2014 ist Geschichte, und es gibt viel zu erzählen – zumindest für die Betreiber vom Scouting-Blog Der Draft, Roman John (maschemist) und Christian Schimmel (koblenzer), die in ihrem 77-minütigen Draftcast #14 die Geschehnisse der Offensiv-Positionen (Combine am Samstag und Sonntag) aufgearbeitet haben und erste Bewertungen der Leistungen und Nicht-Leistungen abgegeben. Ein durchaus detailliertes Stimmungsbild von einer nicht immer unumstrittenen Veranstaltung mit nicht gänzlich unumstrittener ARD-like verquatschter Übertragung durch das NFL Network. Der Direktlink führt straight in den Podcast hinein.

Für morgen ist das Erscheinen des nächsten Draftcasts angekündigt; dann soll es um die Defense-Positionen gehen, die mit Front-Seven am Montag und Secondary am gestrigen Dienstag dran waren.

Sofa-QBs und die Superbowl-Vorschau 2014

Wir haben heute bei den Sofa-QBs die Superbowl XLVIII in der Mangel gehabt: Drei Blöcke. Einmal Denver Broncos. Einmal Superbowl-Party. Einmal Seattle Seahawks. Mit Granden wie Moderator Andreas Renner, Nicolas Martin, Pete Fink, Christoph Fetzer, Manfred Groitl, Olaf Nordwich und Werner Maier (Präsident Munich Cowboys). Meine Wenigkeit war in letztem Teil mit den Hawks mit dabei: Super Bowl XLVIII – Der Preview.

Sofa-QBs und das Divisional-Wochenende 2013/14

Gestern Abend haben wir wieder den Sofa-QB Podcast aufgenommen, mit Fokus auf dem vergangenen Wochenende plus Preview auf die NFC-Endspiele. Mit dabei waren Andreas Renner/SKY, Pete Fink/Motorvision TV und meine Wenigkeit. Moderiert hat Nicolas Martin/GFL TV und Radio. Die Themen en detail:

  • NFC: Die Nickligkeiten in Carolina und Seattle. Wie ist die Saints-Offense in Seattle zu bewerten? Was kann die Seahawks-Offense, wenn sie mal in Rückstand liegt? Wie stark ist die Seahawks-Defense? Wohin geht die Reise für die Saints? Panthers-Defense? Panthers-Offense? Panthers-Aussichten über 2013 hinaus? Wie neidisch darf Kaepernick auf Cam Newton sein? Plus: Ausblick und Tipps für das Conference-Finale der blauen Flecken, Seattle vs San Francisco.
  • AFC: Old-School Patriots. Wie hoch sollte man Bill Belichick einschätzen? Luck? Luck, Luck! Wie souverän waren die Broncos? Wie enttäuschend die Chargers? Plus: Ein Ausblick auf das AFC-Finale, Denver vs New England.

Auch wenn ich teilweise technische Probleme hatte, Pete Fink zu verstehen: Hat Spaß gemacht.

 

 

Sofa-QBs, Gameday 8

Aus dem Teaser:

Gameday 8 und selten lagen die Extreme weiter auseinander: in der linken Ecke und durchaus zufrieden mit ihren Teams der Packers-Sympathisant Wolfgang Pfeiffer (Die Rheinpfalz) und Lions-Kenner Thomas Psaier (Sidelinereporter), auf der anderen Seite der in Denver geprügelte Redskins-Supporter Olaf Nordwich (amfid.de) und der unerschütterliche Steelers-Fan und Gastgeber Christoph Fetzer (laola1.tv). Die Stimmung auf dem Sofa: trotzdem heiter bis freundlich.

Also: Sofa-Quarterbacks, Woche 8.

Sofa-QBs 2013, Season Preview

Gestern Abend haben wir uns bei den Sofa-QBs von Sportradio360 zusammengesetzt und eine erste Einstimmung auf die NFL-Saison 2013/14 gegeben. Im Dreiteiler (Offseason, AFC, NFC) geben jeweils unterschiedlich zugeschaltete alte Bekannte unter der Leitung von Andreas Renner ihre Einschätzungen ab. Gemeinsam mit Manfred Groitl war ich z.B. in Teil 2 zur AFC dabei.

Überhaupt werden die Sofa-QBs wieder das ganze Jahr über im Einsatz sein: Am Montag als Rückblick auf den Spieltag. Am Dienstag als 16:30min-Segment bei SPORT1.fm und am Donnerstag in einem kurzem 20min-Abschnitt in der Big-Show. So long.

Achja, ich vergaß: Morgen geht die Saison los!

Sideline Reporter bei SPORT1 FM

Hinweis in eigener Sache, bevor es im Laufe des Tages mit dem College Football Countdown weitergeht: Heute um 13 Uhr werde ich gemeinsam mit Nicolas Martin/GFL TV und Jens Huiber (Producer von Sportradio360) für zirka eine halbe Stunde bei SPORT1.FM zu hören sein. Themen sind für jeweils ungefähr eine Viertelstunde die AFC South in der National Football League und die anstehende Saison im College Football: Die Favoriten, die Stars, die Faszination.

Ab etwa 15h dürfte das Segment dann auch bei Sportradio360 downloadbar sein.

Audiosport zum Independence Day

Flo Zielbauer und Benni Köpfle haben die bereits siebte Folge des Hard Count Podcasts aufgenommen (fast 86 Minuten!). Das Themenspektrum ist diesmal extrem breit: Es geht kurz um die GFWTC, um Hernandez, in einem sehr langen Diskussionspunkt um das goldene Rookie-Trio Luck/RG3/Wilson und dessen Aussicht für das zweite Profijahr, um die Over/Under-Wetten in der AFC South und am Ende werden etliche Zuhörerfragen beantwortet. Unter anderem werden Football-Bücher vorgestellt und der Begriff des „Hard Counts“ erklärt.


In der Big Show 108 diskutieren Nicolas Martin, Heiko Oldörp und Andreas Renner noch einmal um das Thema Aaron Hernandez sowie um die Offseason der 49ers und Ravens. Bei Hernandez vermutet die Polizei mittlerweile eine Verbindung zu einem Doppelmord vom letzten Sommer. Die These scheint zu sein: Odin Lloyd, das Mordopfer vom Juni 2013, könnte möglicherweise von einer eventuellen Verbindung von Hernandez zu jenem Doppelmord gewusst haben und Hernandez damit erpresst haben. Dazu passt auch die angebliche Aussage von Hernandez auf dem Videotape „you can’t trust anybody anymore“ („Niemandem kannste mehr vertrauen“).