All-32: Seattle Seahawks 2021 Vorschau

Dauerbrenner bei den Seattle Seahawks in den letzten Jahren: Gute bis sehr gutes Regular Season gefolgt von schnellem Playoffaus.

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NFL Offseason Ausblick 2021: NFC West (Teil 1)

Die NFC West hat letzte Saison einen Haufen verschiedener Aggregatszustände durchlebt. Power-Division bis zur Saisonmitte gefolgt von Gerede um Papiertiger bis hin zu einem langsamen „Flame-Out“ in den Playoffs. „Begeisternd“ ist momentan grad keine der vier Mannschaften aufgestellt – aber alle sind deutlich vom Liga-Bodensatz entfernt.

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Date am Donnerstag – Woche 11: Seattle Seahawks – Arizona Cardinals Vorschau

Die NFC West ist auch ohne Spitzenteam die insgesamt auf höchstem Niveau ausgeglichene Division in der NFL 2020. Keine Mannschaft hat negatives Punktverhältnis, nur eine einen knapp negativen Record – und dabei handelt es sich um den regierenden NFC-Champion.

Drei Teams führen mit 6-3 die Division an. Zwei davon treffen heute zum zweiten Mal in dieser Saison aufeinander, und das „Hinspiel“ war eines der spektakulärsten der bisherigen Saison: Seattle Seahawks – Arizona Cardinals.

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All-32: Seattle Seahawks 2020 Preview

Die Seattle Seahawks waren in den letzten Jahren eines der leichtesten Ziele der Analytics-Community. Aber jetzt haben sie plötzlich mehr als Russell Wilson plus X.

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NFL-Power Ranking 2019 – Divisional Playoffs

NFL Power-Ranking 2019 nach dem Viertelfinale. Weiterlesen

Montagsvorschauer, Woche 10: Spitzenspielalarm bei San Francisco – Seattle

Abschluss von Woche 10 mit dem heutigen Monday-Night Kracher San Francisco 49ers (8-0) vs. Seattle Seahawks (7-2). Es ist nicht nur die Wiederauferstehung einer der markantesten NFL-Rivalitäten dieses Jahrzehnts (Harbaugh vs. Carroll 2012 bis 2014), sondern als Divisionsspiel in der NFC West auch von entscheidender Bedeutung im Rennen um das NFC-Playoffrennen 2019. Weiterlesen

Sonntagsvorschauer – Woche 15

Spoilerfreier Vorschaueintrag für den 15ten Spieltag, der heute über die Bühne geht. Noch einmal der Playoff-Hebel Index für heute: Etliche Partien haben bereits „do or die“ Charakter, wenn es um echte oder letzte Playoffhoffnungen geht. Weiterlesen

Die Gesichter von Super Bowl 2015

Superbowl Sunday steht vor der Tür, und nachdem die Kollegen bereits über Coach Evil Belichick geschrieben haben beziehungsweise noch über die taktischen Vorzüge des Endspiels referieren werden, werfen wir mal einen Blick auf die Köpfe, die sich am Sonntag hinter den Helmen verstecken werden. Weiterlesen

NFL Vorschau 2014 – Green Bay Packers & Seattle Seahawks

Football!

Die NFL ist zurück und wird wieder viele, viele besser nutzbare Abende in Beschlag nehmen und blabla Opportunitätskosten – NBC´s Sunday Night Football hat ihren Theme Song schon mit Bedacht gewählt.

Zum season opener bei NBC heute nacht reisen die Green Bay Packers zum Titelverteidiger Seattle Seahawks. Die Seahawks machten seit dem Amtsantritt von Pete Caroll den Eindruck einer Studenten-WG. Sie hatten unglaublich viel Spaß, waren best buddies und hatten zum Schluß die beste Zeit ihres Lebens. Wilde parties, beste Freundschaften und am Ende ein toller Abschluß sind Dinge, die ihnen niemand jemals wird nehmen können. Trotzdem müssen sie jetzt erwachsen werden.

Es ist vielleicht etwas langweilig, aber sie brauchen mehr Struktur und Ordnung. Aus ihrer wild zusammengeschustertem WG müssen sie in eine richtige eigene Wohnung umziehen. Ihre Talent, ihren Ehrgeiz, Willen und Zielstrebigkeit müssen sie aus dem Studium in ihren ersten richtigen Job mitnehmen. Die Packers der Ära Mike McCarthy/Aaron Rodgers sind schon dort, im mid-level management sozusagen, aber hängen da auch irgendwie fest. Weiterlesen

Super Bowl XLVIII preview: Seattle Seahawks Offense v Denver Broncos Defense

Alle reden vor diesem Super Bowl von der „Besten Offense aller Zeiten“ gegen „Legion of Boom“. Aber die Seattle Seahawks (15-3) haben auch eine Offense, so wie die Denver Broncos (15-3) auch eine Defense haben. Höchste Zeit bei T-1 schnell noch einen Blick auf dieses matchup zu werfen.

Seattles Angriff ist ein seltsames, scheinbar willkürlich zusammengeschraubtes Gebäude aus verschiedensten Materialien. Es gibt ein Fundament, auf dem die Offense aufgebaut ist, aber die oberen Stockwerke und vor allem der Balkon dieses Hauses sehen aus wie ein “best of NFL playbooks”.

Aber fangen wir mit dem Fundament an. Das besteht hauptsächlich aus dem Laufspiel. Marshwan “beast mode” Lynch läuft hinter einer mittelmäßgen Offensive Line so gut wie eh und je. Daß es dem run blocking an Stärke mangelt, sieht man vor allem an Robert Turbin, der pro Lauf fast ein Yard weniger als Lynch erreicht.

Besonders die Mitte der Linie um J.R. Sweezey, Max Unger und James Carpenter wird mit dem neu errichten Bollwerk der Defensive Line Denvers größte Mühe haben. Vor allem der monströse Defensive TacklePot Roast“ Terrance Knighton hat sich nach einigen mittelmäßigen Jahren in Jacksonville zu einer echten Macht gemausert. Aber auch die anderen dicken Jungs in der Linie um den sehr jungen Malik Jackson, den neu aufgeblühten Shaun Phillips und den endlich sein Talent ausschöpfenden Robert Ayers machen zusammen eine mittlerweile sehr anständige front four. Defensive Coordinator Jack Del Rio holt aus diesen ehemaligen castoffs und Talentverschwendern wirklich alles raus.

In den letzten sechs Spielen hat Denvers Verteidigung nur einmal mehr als 100 Yards zugelassen. Die Linebackers hinter der Linie sind allesamt keine Offenbarung, aber zumindest Danny Trevathan macht einen recht zuverlässigen Job. Wenn Lynch einmal durch die Linie brechen kann, ist immer mal wieder ein big play drin.


Zum Laufspiel gehört bei den Seahawks auch immer noch die read option. In den letzten Wochen hat Quarterback Russel Wilson zwar fast immer den Ball an seinen Running Back abgegeben, aber wenn die edge players der Broncos am Sonntag nicht högscht diszipliniert sind, könnte der agile Wilson mehrere First Downs mit seinen Beinen rausholen. Sind sie allerdings zu weit “draußen” um den Weg an der Linie vorbei dicht zu machen, dürfte Lynch ein recht freundliches Bild in der Mitte vor sich haben.

Mit ihrem Laufspiel dürfte Seattle also den Ball bewegen können. Aber “moving the chains” ist immer noch etwas anderes als “scoring points”.

Ebenso fest verankert zum Angriff der Seahawks gehört der Slant. Um drives am Leben zu erhalten, läßt Offensive Coordinator Darrell Bevell Slants werfen bis zum Erbrechen, am liebsten zur rechten Seite. Allein: es war in den letzten Wochen sehr hervorsehbar und Wilson hat viele dieser Würfe verpaßt. Sie müssen entweder kreativer werden oder Wilson diese Bälle so genau werfen wie ein ganz Großer.


Zum fertigen Fundament gehört schließlich noch das tiefe Paß von Wilson, nachdem er sich viele Sekunden lang mit seinen Entfesselungskünsten Zeit “erkauft” hat. Man kann das nicht planen, es gibt dafür auch keine richtigen Spielzüge, die Bevell ansagen könnte. Aber weil es Wilsons Spielsstils regelmäßig gelingt, seinen Wide Receivers endlos viel Zeit zu geben, um sich freizulaufen, gibt es in jedem Spiel Seattles einige Möglichkeiten für lange Pässe. Wilson muß sie dann nur nutzen. Glücklicherweise sind die beiden Safeties der Broncos, Duke Ihenacho und Mike Adams, große Wackelkandidaten.

Die WRs Doug Baldwin, Golden Tate und Jermaine Kearse können die schwierigsten Bälle fangen und machen das auch immer mal wieder. Aber sie lassen eben auch immer mal wieder Bälle fallen. Seattle muß zwingend big plays machen, um auf´s scoreboard zu kommen. Ohne big plays haben sie keine Chance.

Diese big plays kommen nicht nur von Lynch und Wilson, sondern auch von den Special Teams. Im Spiel gegen San Francisco war es ein Kick Return von Golden Tate über 70 Yards. Überhaupt war das Spiel gegen die 49ers ein ganz typisches der Seahawks. Ein langer Lauf von Wilson, ein langer Paß von Wilson und ein langer Kick Return waren verantwortlich für 17 der 23 Punkte.


Auf dem Fundament steht dann ein seltsam anmutendes Gebäude. Es wirkt, als hätten mehrere Architekten ihre coolsten Ideen zusammengeworfen. Nur hat es eben keine richtige Struktur, kein System.

Mal 5WRs empty sets, mal eine trips formation hier, mal ein Running Back an der Seitenlinie da und zwischendurch mal etwas ganz Konventionelles. Es wirkt immer willkürlich und beliebig, wenn die Hawks nicht gerade Laufen oder Slants werfen. Wirklich erfolgreich ist das alles nicht. Der junge QB und seine WRs, die auch allesamt noch sehr jung sind, sehen dann oftmals etwas verloren aus. Zumal Denver in Champ Bailey und Dominuque Rodgers-Cromartie zwei erfahrenen und smarte Cornerbacks hat. “Klassisches” Paßspiel verspricht Seattle keinen großen Erfolg.

Um Punkte zu machen, muß irgendwas von diesen Spielzügen funktionieren. Ideal wären für die Hawks zwei, drei ganz neue plays für Percy Harvin, der immerhin so fit ist, daß er das Spiel wird beginnen können. Im Championship Game hat man im ersten Viertel kurz gesehen, wie gefährlich er durch seine Vielseitigkeit und Explosivität ist. Mit einem jet sweep machte er locker ein neues First Down.

Big Plays sind der Schlüssel zum scoreboard für Seattle; viel mehr noch als für die meisten anderen Teams. Ohne big plays werden sie keine 20 Punkte machen und mit weniger als 20 Punkten sollte man einem Peyton Manning nicht gegenübertreten, egal wie gut die eigene Defense ist.

Also: Fundament super, die zwei Stockwerke ganz schön, nur der Balkon hängt da seltsam schief dran. Aber auch von einem schiefen Balkon kann man sehr gut ein Feuerwerk beobachten.