Date am Donnerstag, Woche 5: Tampa Bay Buccaneers – New England Patriots

Auftakt zu Woche 5 heute Nacht mit dem Donnerstagsspiel Tampa Bay Buccaneers (2-1) vs New England Patriots (2-2), ab 2h30 live bei DAZN und im Gamepass. Weiterlesen

Advertisements

Die furchtlose NFL-Vorschau 2017/18 | Das Niemandsland

Teil 2 der großen, furchtlosen NFL-Vorschau 2017/18 mit den Mannschaften, die sich zwischen den Bodensatztruppen von gestern und den starken Playoffkandidaten von morgen befinden. Erfahrungsgemäß schießen immer ein bis zwei Mannschaften aus dieser Gruppe letztlich hoch in die Playoffs – in einer auf Parität getrimmten Liga wie der NFL ist das per Design gegeben. Weiterlesen

NFL 2016, Woche 5: Montagsvorschauer

Bei beiden Mannschaften klaffen Anspruch und Wirklichkeit noch weit auseinander. Die Carolina Panthers (1-3) wollten da weitermachen, wo sie im NFC Championship Game aufgehört haben. Die Tampa Bay Buccaneers (1-3) wolllten den jungen flüssigen Kern verfestigen und damit ein stabiles Fundament für die nächsten Jahre legen. Beide Mannschaften sind nicht nur auf der Suche nach Siegen, sondern auch noch auf der Suche nach ihrer Identität für die Saison 2016. Die Suche der NFL nach besseren Einschaltquoten wird mit dem Ausfall Cam Newtons auch nicht einfacher. Weiterlesen

Die furchtlose NFL-Vorschau 2016/17 | Das Niemandsland

Nach dem gestrigen Auftakt zur großen, furchtlosen NFL-Vorschau 2016/17, folgt heute Teil 2 mit den Mannschaften, die nicht Gefahr laufen sollten um den Top-Pick zu spielen, die aber auch keine logischen Playoffanwärter sein sollten. Willkommen im Mittelmaß. Weiterlesen

Die furchtlose NFL-Vorschau 2015/16 | Die Kellerkinder

Die NFL-Saison 2015/16 steht vor der Tür und somit bietet sich wieder die Chance für eine lieb gewordene Tradition auf diesem Blog: Die große vierteilige Vorschau auf die Saison, die wie immer unterteilt wird in die vier Kategorien: Bodensatz, Mittelklasse, Playoffkandidaten und Titelanwärter.

Berücksichtigt werden dabei verschiedene Faktoren, von der Entwicklung der Mannschaft über die Stärke der Divisionen und Spielpläne hin zu Regressionsfaktoren wie Turnover- oder Verletzungsglück. Also nichts was wir nicht schon in der Vergangenheit hatten. In der Leiste rechts finden sich ein Glossar und die Referenz-Links zu den entsprechenden Quellen.

In der Voranalyse fällt auf, dass die NFC in diesem Jahr in der Spitze recht dünn besetzt ist, während die AFC mittlerweile wieder einen ganz guten Standard erreicht hat und wegzukommen scheint vom Gespann Manning / Brady, der über den Endspielteilnehmer dieser Staffel entscheidet. Doch genug der Vorrede, beginnen wir mit den acht Mannschaften, die den Bodensatz der Liga bilden. Weiterlesen

Tampa Bay Buccaneers in der Sezierstunde

Absturz der Tampa Bay Buccaneers auf den Bodensatz der NFL im ersten Jahr unter dem „Retter“, dem neuen Head Coach Lovie Smith: 2-14 Saison samt Top-Draftpick. Das hatte man nicht erwartet von der Mannschaft, die noch vor zwei Jahren als so reich an individuellen Talenten galt und deren größtes Problem mit dem Weggang des verhassten Cheftrainers Schiano vor eineinhalb Jahren aus dem Weg geräumt schien. Weiterlesen

Date am Donnerstag | 30. Oktober 2014

Kein Date mehr haben die Tampa Bay Buccaneers und ihr Safety Mark Barron, der erst vor zwei Jahren dort in der ersten Runde gedraftet wurde: Barron wurde gestern nach St Louis verschifft – für n’Appel und n’Ei, sprich 4th Rounder und 6th Rounder. Ein Trade, in den man hineininterpretieren kann, dass das Front-Office weiterhin volles Vertrauen in Head Coach Lovie Smith hat: Wie sonst verkauft man ein solches Talent nach so kurzer Zeit, weil es so eindeutig nicht in das Spielschema des Coaches passte? Smith lässt damit den zweiten großen Namen nach Darrelle Revis gehen, weil ihm sein „System“ über die Spieler geht. Auch spannend: Wie kann sich ein Coach heute in der NFL noch durchsetzen mit dieser Philosophie? Weiterlesen

Date am Donnerstag, Week 3: Atlanta Falcons – Tampa Bay Buccaneers

Start der NFL-Woche 3 heute Nacht ab 02h30 mit dem Divisionsduell Atlanta Falcons vs Tampa Bay Buccaneers aus der kriselnden NFC South (SPORT1 US überträgt live). Die Falcons kommen aus einem wechselhaften Saisonstart mit einem spektakulären Sieg über die Saints und einer apathischen Pleite in Cincinnati. Wo dieses Team steht, vermag keiner so recht einzuschätzen. Weiterlesen

Frühstückseier nach Woche 1: Tampa Bay Buccaneers – Carolina Panthers

Carolina gewann 20-14 bei den Tampa Bay Buccaneers. Mit dabei geholfen hat eine +3 Turnover Ratio, aber das ist nicht der Punkt des Spiels. Carolina kann vieles aus diesem Spiel ziehen. Die Crew der Ballfänger machte einen viel besseren Eindruck als man erwarten durfte. Der WR-Hüne Kelvin Benjamin wirkt erstaunlich abgeklärt und machte zwei, drei eindrucksvolle Catches in enger Deckung. Bei Benjamin wusste man um dessen Talente, aber man hatte stets Angst, weil er so wenig Spielerfahrung mit in die Liga brachte. Am Sonntag schien das kein Problem zu sein. Weiterlesen

Die furchtlose NFL-Vorschau 2014/15 | Die Aufstrebenden

Referenzen

Zweiter Teil der großen Vorschau auf die NFL-Vorschau 2014/15 mit den Mannschaften, die man irgendwo im unteren Mittelfeld bzw. knapp außerhalb der Playoffs erwarten kann. Es sind Mannschaften, die man für gut genug halten kann um nicht zwingend in Nähe des Top-Picks abzurutschen, die aber durch Schedule oder zu wenig Qualität im Kader nicht unbedingt als logische Playoffkandidaten anzusehen sind. Weiterlesen

Josh McCown und die Tampa Bay Buccaneers

Josh McCown war eine der positivsten Erscheinungen der Saison 2013/14: Nach einer Cutler-Verletzung von den Chicago Bears aus dem Ruhestand reaktiviert und quasi direkt von seinem Platz als Highschool-Lehrer an den Trainingsplatz gefahren, lieferte McCown eine exzellente Saisonschlussphase und führte eine Bears-Mannschaft ohne Defense fast noch in die Playoffs. Nun unterschrieb McCown in Tampa einen Zweijahresvertrag über 10 Mio. Dollar, mit runden 4.5 Mio. Handgeld und der Option auf fünf weitere Millionen durch Leistungsklauseln. Was bedeutet der Deal für die Buccaneers?

Ich lese bei Sports Illustrated so etwas:

Any desire for an open quarterback competition, though, fell by the wayside Wednesday when Tampa Bay landed the veteran quarterback it was after: ex-Chicago backup-turned-replacement starter Josh McCown. During the press conference to announce McCown’s signing, [Lovie] Smith was asked if the 34-year-old journeyman would be his starter heading toward the 2014 season.

Smith’s reply: “Yes, he is.”

Die erste Message ist eine versteckte Ansage an den jungen Mike Glennon. Die zweite Message in dieser Aussage impliziert, dass Tampa möglicherweise nicht in das Rennen um einen Quarterback im Draft 2014 einsteigen wird. Wie viel dran ist, ist nicht ganz klar – Smoke Screens! – aber zumindest besteht die Möglichkeit, dass die Buccaneers tatsächlich den alten McCown als Stamm-QB für die kommende Saison ansehen (das heißt noch nicht, dass er es werden wird). Auch der Vertragsumfang spricht zumindest nicht vehement dagegen.

Wie klug ist das?

Ich hörte von Greg Cosell in der Filmstunde von PhiladelphiaEagles.com sinngemäß folgende Worte über McCown in Chicago: Du musst bei McCown gut aufpassen. Das System, das Trestman in Chicago spielt, ist extrem strukturiert und extrem auf Präzision ausgelegt. Es ist ein Traum für einen Quarterback, weil es ihm für jede Situation eine Antwort gibt – und McCown hat das auch zugegeben. Du hast eigentlich mehr Antworten als Fragen, das kriegst du anderswo nicht.

Prinzipiell sagt man eine solche Offense auch dem Buccs-OffCoord Jeff Tedford nach, der auch alles danach auszurichten versucht, dem Quarterback eine möglichst schnelle Antwort zu geben – sodass dieser gar nicht erst großartig Plays auswendig lernen muss, sondern schnell überreißt was im Spielzug passiert. Das würde also zumindest philosophisch passen. Die Skill-Player in Tampa sind allerdings nach WR Vincent Jackson, RB Doug Martin und mit Abstrichen WR Mike Williams längst nicht die Kaliber, die McCown in Chicago hatte.

Und dann ist da die eine Frage, die sich durch die Advanced-Stats aufmacht: Sind McCowns Stats in Chicago auch unabhängig vom speziellen Spielsystem verlässlich?

McCown warf 2013/14 in insgesamt nur fünf Starts 224 Pässe, davon 149 complete (66.5% Completions) für 13 Touchdowns und sehr starke 7.63 NY/A. Seine Sack-Quote liegt mit 4.7% in etwa im Mittelfeld.

Aber: McCown warf nur eine einzige lächerliche Interception in 224 Versuchen. Das ist eine Quote von 0.44% oder anders gesagt: Sie ist nicht zu halten. Sie schreit geradezu nach Regression zur Mitte, und mal ernsthaft: Wie würden wir über McCown denken, hätte er nicht eine, sondern vielleicht zu erwartende sechs oder sieben Interceptions geworfen? Sechs Interceptions aus 224 Versuchen wären in etwa Liga-Durchschnitt und durchaus nicht so unrealistisch.

McCown hätte mich abgeschreckt. Er war zehn Jahre lang ein Wandervogel in der Liga, mit einigen Highlights (der sensationelle Last-Minute Pass 2003/04, der die Vikings in der allerletzten Sekunde der Saison aus den Playoffs schmiss, Bears 2013), aber es reichte letztlich nie zu mehr als einer Backup-Rolle. Sind fünf Spiele mit den Bears und ihrem großartigen Spielerpersonal genug um zehn Jahre McCown zu vergessen? Glaubt in Tampa wirklich jemand, McCown könne seine INT-Quote annähernd halten? Oder seine NY/A-Quote?

Die Chiefs hatten vor einigen Jahren ein ähnliches Problem: Es muss um 2006 herum gewesen sein, und ihr unbekannter Backup (es war entweder Brody Croyle oder Damon Huard) spielte sich in der Regular-Season in einen Rausch und machte etwas der Güteklasse 13 TD zu 1 INT in der Regular Season. Im Playoffspiel wurde der alte Starter Trent Green rangelassen, aber er floppte. In der Offseason entschieden die Chiefs, dem Backup mit der überragenden TD/INT-Quote in seinen 5-6 Einsätzen die Zukunft zu geben, was wenig überraschend in einem Fiasko und einer Saison mit Top-Draftpick Nähe führte.

Ich habe Angst vor McCown. Er klingt nach kurzfristiger Übergangslösung oder Absicherung für einen jungen QB wie ganz passabel, aber eine ernsthafte Lösung auch nur für zwei oder drei Jahre? Es wäre jedenfalls eine große Überraschung, sollte McCown heute in zwölf Monaten noch als ernsthafte Zukunftsoption in Tampa gelten. Ich hätte a) einen anderen Free-Agent QB vom Markt geholt und b) würde mich immer noch gezielt nach einer QB-Option im Draft 2014 umschauen.