Glaskugel 2012: New York Jets

 

Beinahe jedes Jahr gibt es während der Offseason einen riesigen Medienhype um die Footballteams in New York. Dieses Jahr ist es ganz besonders schlimm. Und das hat mit einem Mann zu tun. Nein, es ist nicht Tom Coughlin, der seine Blue Men Group zum zweiten Super Bowl in fünf Jahren geführt hat und einen Bill Belichick mittlerweile locker zum Frühstück verspeist.

Nein, dieses Jahr ist es auch nicht Eli Manning, der nach unglaublichen Leistungen im Dezember und mehr noch in den Playoffs zusammen mit Drew Brees und Aaron Roders das Top-Trio der NFL-Quarterbacks bildet und besser spielt als Tom Brady.

Dieses Jahr geht es um die Jets und um den Mann, der Gang Green wieder zur größten Nummer der Stadt machen soll. Menschlich spaltet er die Massen; auch footballtechnisch hält die Hälfte ihn jetzt schon für eine Legende während ihn die andere Hälfte für fürchterlich überbewertet hält; er ist aufregend, er kann spektakulär sein, er kann immer wieder etwas Neues aus dem Ärmel schütteln und darum hat er auch schon gezeigt, daß er in den Playoffs gewinnen kann. Zu allem Überfluß ist er in diesem Sommer auch körperlich in der besten Form seines Lebens. ESPN macht sogar Sondersendungen über die Jets und das muß mit ihm zu tun haben. Wir reden von – natürlich: Rex Ryan.

Rex Ryan geht mittlerweile in sein viertes Jahr als Head Coach der New York Jets. In seinen ersten beiden Jahren hat er sie jeweils ins AFC Championship Game geführt. Letztes Jahr reichte es nur für einen 8-8-Rekord, weil die Offense – wie eigentlich immer in den letzten drei Jahren – alles vertrottelt hat.

Legende ist schon jetzt das Spiel gegen Baltimore in Woche 4, als die Defense nur einen Touchdown zugelassen hat und am Ende trotzdem eine 34 für die Ravens auf dem Scoreboard stand. Eine Woche später verlor NY knapp gegen die Patriots und schon stand man mit mit drei Niederlagen aus fünf Spielen mit dem Rücken zur Wand. Anschließend hat die Defense erstklassig gespielt wie immer und Anfang Dezember, mit 8-5-Rekord, war man dann doch mittendrin im Playoffrennen.

Dann ist aber der gesamte offensive Teil der Mannschaft völlig in sich zusammengebrochen. Das sagt der Star-WR, daß der Offensive Coordinator stinkt; irgendwer sagt, daß die O-Line stinkt; alle sagen, daß der QB stinkt; die OLine sagt, der QB stinkt nur, weil die WRs nichts fangen und die RBs nicht laufen können und die Fans sagen, daß alle stinken undsoweiterundsofort… und natürlich – schließlich sind wir in New York – steht das auch alles in der Zeitung.

Zehn Turnovers in den letzten drei Spielen später lacht die ganze Welt über die Jets. Playoffs verpaßt, Chaos im Locker Room, noch mehr gegenseitige Anschuldigungen aller Orten, Trottelheimer entlassen und zu allem Überfluß gewinnt auch noch ausgerechnet der Stadtrivale die Lombardi Trophy.

Aber last year is last year sagt man zu Recht. Die Defense ist immer noch erstklassig und für die Offense hat man sich einen neuen Mann geholt, der alles auf den Kopf stellen soll. Zu ihm später mehr, erstmal arbeiten wir pflichtschuldigst Ryans Prunkstück ab.

Defense Jets

Rex Ryan und seine Defense haben wir hier schon oft abgefeiert, darum halten wir uns kurz. Sione Pouha ist einer der besten Nose Tackles der Liga, Kendrick Ellis ist ein guter Backup. Mike DeVito ist einer der besten DEs der Liga und der junge Mu Wilkerson ist nur einen Schritt dahinter. ILBs David Harris und Bart Scott sind zwei sehr spielintelligente Kämpfer, genau die richtigen Typen für das System von Ryan und Mike Pettine. Außen spielen Calvin Pace und Bryan Thomas, die man auch gefahrlos anbieten kann.

Durch die vielen wilden Fronts und die immer wieder überraschend paßgenauen Gameplanes sehen alle zusammen als Einheit noch mal ein Stück besser aus. Mit Rookie Quinton Coples, der aussieht wie Julius Peppers, haben Ryan/Pettine nun noch ein neues Spielzeug bekommen. Der ehemalige 1st-rd bust Aaron Maybin hat sich zu einem starken Quarterbackjäger in passing situations gemausert und auch die Backups sehen nicht verloren aus, wenn sie mal spielen müssen.

Schedule

Wk1 v BUF
Wk2 @ PIT
Wk3 @ MIA
Wk4 v SF
Wk5 v HOU (MNF)
Wk6 v IND
Wk7 @ NE
Wk8 v MIA
Wk9 BYE
Wk10 @ SEA
Wk11 @ StL
Wk12 v NE (SNF)
Wk13 v ARI
Wk14 @ JAX
Wk15 @ TEN (MNF)
Wk16 v SD (SNF)
Wk17 @ BUF

Cornerback Darrelle Revis zählt für zwei. Revis Island erlaubt es Ryan/Pettine, vorne und auf einer Seite ganz wilde Sachen zu machen und die andere Seite einfach in seine Hände zu geben. Da brennt nichts an. Gegenüber spielt Antonio Cromartie, der nun zwar kein Superstar ist, aber doch besser als meist über ihn geredet wird. Im Slot hat sich jetzt endgültig Kyle Wilson eingenistet, der 1st-rd pick aus dem Jahre 2010. Wilson ist nicht so steil durch die Decke gegangen, wie man es sich im Big Apple erhofft hat, aber sich in den vielen Nickel-, Dime- & Dollar-Sets ganz wohlfühlt.

Richtig umgebaut haben die Jets nur auf der Safety-Position, was auch dringend nötig war. Kapitän und Publikumsliebling Jimmy Leonhard wurde nach der zweiten verletzungsbedingt beendeten Saison in Folge nicht gehalten und versucht sich nun in Denver. Und da auch Eric Smith nicht mehr in der Startformation auflaufen sollte, wurden die beiden Free Agents LaRon Landry und Yeremiah Bell verpflichtet. Bell ist mit seinen 34 Jahren nicht mehr Jüngste, aber mit seiner Erfahrung und seinem Spielverständnis soll er die Leonhard-Rolle übernehmen. Landry wurde aufgrund seines Hulk-ähnlichen Körpers und seiner Trainingsbesessenheit anno 2007 von den Redskins in Runde eine als sechster Spieler gedraftet. Sollte er fit bleiben ist so ein Monster genau das, was Ryan noch gefehlt hat als Strong Safety an der Line of Scrimmage.

Offense Jets

Der Mann, der alles auf den Kopf stellen soll, hat schon mal eine Gurkentruppe in die Playoffs geführt und dabei die Patriots hinter sich gelassen. Warum sollte ihm das nicht wieder gelingen. Er ist ein Oldschool-Footballer. Lieber laufen als werfen. Erstklassiges Quarterback-Play hat er gar nicht nötig. Dieses ganze fancy, wilde New-School-Zeug ist nichts für ihn, Wildcat und Running-QB steht ihm auf der Stirn tätowiert. Wir reden von, sie ahnen es: Tony Sparano.

Sparano hat früher selber in der Offensive Line gespielt, ist dann O-Line Coach geworden und hat mehrere Jahre unter Bill Parcells gearbeitet. Das Harter-Hund-Image kommt also nicht von ungefähr und ist auch mehr als nur Image. (Die Sonnenbrille trägt er übrigens nicht, weil er sich so furchtbar cool vorkommt, sondern infolge eines Unfalles mit einer Friteuse, während er als Jugendlicher in einem Fast Food Restaurant gearbeitet hat.)

Nun kommt also dieser neue OC, der den Jets wieder ein energiegeladenes Ground-and-Pound-Game eintrichtern soll und findet einen Trümmerhaufen vor. Diese Jets wollten unter Ryan immer ein starkes Laufspiel haben und 2011 hatten sie stattdessen 106 Yards pro Spiel und 3,8 Yards pro Carry.

Das hatte mit dem, ähem, “mittelmäßigen” Offensive Coordinator Brian Schottenheimer zu tun, mit den mittelmäßigen RBs Shonn Green, LaDanian Tomlinson und Joe McKnight zu tun und auch mit der O-Line, die eher Richtung finesse denn Dampfwalze tendiert.

Suchen wir Lichtblicke finden wir Center Nick Mangold und RG Brandon Moore. Beide haben die Power und die Füße, um in aller Regelmäßigkeit Teile der gegnerischen Front Seven aus dem Weg zu räumen für die eigenen RBs. Als Left Tackle läuft D´Brickashaw Ferguson auf. Ferguson bekommt auch stets gute Kritiken und im Paßspiel ist er auch mehr als solide, aber im Laufspiel fehlt ihm oftmals Kraft und Masse um große Löcher zu reißen. Dann gehts schon mal eine Klasse abwärts: LG Matt Slauson ist bestenfalls mittelmaß. An einigen Tage sogar nicht mal das.

Und dann ist da schließlich noch der Mann, über den alle reden, wenn es um die Jets geht. Wer könnte dieser Mann sein, wenn nicht Wayne Hunter? Wayne Hunter war letztes Jahr der schlechteste Starter der ganzen NFL – egal, auf welcher Position. korsakoff wär ein besserer Right Tackle. Weil Hunter das auch in dieser Preseason sofort wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, hatten alle Beteiligten ein Einsehen. Jetzt hat Austin Howard den Stammplatz und Hunter genießt seine $3 Millionen auf der Bank. Howard wurde nicht gedraftet, wurde dafür in seiner jungen Karriere aber schon von den Ravens und den Eagles gecuttet. Viel Glück.

Mit Sparanos harter Hand könnte das aber zumindest eine gute Unit um Ferguson, Mangold und Moore werden. Wenn Greene und McKnight ein bißchen besser werden und vielleicht auch Rookie Terrance Ganaway ab und zu Mal einen raushauen kann, ist das schon OK, wenn mit dieser Defense oft auch mal 14 oder 17 Punkte zum Sieg reichen.

Dem Laufspiel helfen sollten auch die Wildcat Plays, die Sparano auf seinem Play Calling Sheet hat. Dafür haben die Jets jetzt auch QB Brad Smith zurückgeholt, der das mit der Wild Cat ganz gut kann und als ausgebildeter QB auch mal für einen guten Paß zu haben ist.

Das richtige Paßspiel dagegen kann man getrost vergessen. Mark Sanchez wird einfach nicht besser. Und gute WRs hat er auch nicht. Problemkind Santonio Holmes kann ein richtig Guter sein, er kann aber auch der unmotivierte Stinkstiefel sein. Slotman Jeremy Kerley ist bestenfalls Mittelmaß. Free Agent Chaz Schilens und Rookie Stephen Hill haben bis jetzt noch gar nicht gut ausgesehen. Vielleicht könnte Hill mit seinem 1,92m-Körper immerhin eine gute Red-Zone-Waffe werden und mit seinem massigen Körper auch im Laufspiel helfen. Zur Not hilft auch immer noch TE Dustin Keller aus.

Und manchmal, ganz manchmal nur, aber manchmal eben schon, bekommt auch Mark Sanchez mal zwei gute Drives in Folge auf die Reihe.

Ausblick Jets

Das sieht alles nicht rosig aus im Angriff, aber mit dieser Defense ist das auch gar nicht so schlimm. Diese sollte Top-3 Kaliber sein und es der Offense einigermaßen einfach machen, einige Spiele zu gewinnen. Die AFC East ist ziemlich hart und auch die Wild Cards dürften in der AFC hart umkämpft sein, aber Gang Green sollte bis zum Schluß im Rennen um die Playoffplätze bleiben und dort können Ryan/Pettine mit dieser Defense jeden Angriff von Peyton Manning bis Tom Brady einbremsen, das haben sie schon bewiesen. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, daß man mit dieser Offense ernsthaft um den Super Bowl mitspielt. Eine witzige Saison wird´s mit den J-E-T-S allemal.

Letztes Haleyli

Arbeitssuchender des Tages: Todd Haley, Ex-Coach der Chiefs. Haley ist heute gefeuert worden. Ich zitiere mich selbst aus einem Eintrag, den ich gestern Abend geschrieben habe und der demnächst online gehen sollte:

Kansas Citys Todd Haley steht seit Monaten in der Kritik. Kurzzeitig gab es mal einen Aufschwung gegen schwache Gegnerschaft, aber seitdem ist die Offense ins Bodenlose gefallen. GM Pioli gilt nicht als Heißsporn, aber durchaus bereit, den Coach zu wechseln, zumal die beiden nicht immer 100%ig gemeinsam ihre Entscheidungen tragen.

Ging schneller als gedacht. Ich merke gerade, dass mein DMS (Dokumentenmanagementsystem) nicht umsonst erst in der Frühphase des Entwicklungsstadiums befindlich ist, denn ich finde jenen sensationellen Blogeintrag nichtmehr, der schon im Frühjahr, kurz vor oder nach dem NFL-Draft mit der steilen These aufhorchen ließ, dass die Chiefs 2011/12 zu den miserabelsten Teams gehören würden und Haley „zu 90+x%“ spätestens am Saisonende gefeuert werden würde. Der Eintrag war damals für mich der Anstoß zu einer statistischen Analyse, aufgrund derem ich selbst zum Schluss kam, die Chiefs seien Kandidat für den letzten Platz in der AFC West. Wenn ich jenen Eintrag noch finden sollte, werde ich ihn nachreichen.

Wir dürfen nun gespannt sein, ob Pioli sich seinen McDaniels anlacht oder doch eher auf Nummer „sicher“ geht. Es geistern schon die üblichen Verdächtigen durch den Raum, Stichwort Fisher und Cowher.


Nachtrag: So, einen habe ich gefunden. Nicht jenen vom NFL-Draft. Aber einen vom 1. September 2011, von Bill Barnwell/Grantland: Mega-Preview, The Pretenders:

Worst-case scenario: Cassel’s never healthy, and his interception rate spikes back up after last year’s ridiculous 1.6 percent rate. The team starts 0-5 before its bye and then quits on Haley, who gets canned by the end of the year.


[22h14] Und der nächste: Tony Sparano in Miami gefeuert. Das hatte man schon lange erwartet, da scheint die zwischenzeitliche Siegesserie „dazwischen gekommen“ zu sein.

NFL 2011/12, Woche 8: New York Giants – Miami Dolphins

[20h55] Endstand New York Giants 20, Miami Dolphins 17.

Matt Moore wirft die Interception beim 4th down und 23. CB Corey Webster kann als alter Fuchs in einen ideenlosen Wurf Richtung WR #19 Brandon Marshall reinspringen. Für die Dolphins nur der Tiefpunkt einer unteriridischen zweiten Halbzeit für die Offense, die überhaupt nichts mehr zustande brachte, was auch an Moore lag, der den Ball gerne lange genug hält, um gesackt zu werden.

Für die New York Giants war es ein Sieg, der härter erkämpft war als man es angesichts der Statistiken hätte erwarten können. Womöglich hätten die Giants auf ihr Laufspiel ganz verzichten und in jedem einzelnen Spielzug werfen sollen. QB Eli Manning mit 349yds, obwohl die Receiver gut eine Handvoll Bälle fallen lassen haben. Recht viel einfachere Spiele wird es für Manning nicht mehr geben.

Miami beeindruckte wenigstens mit Kampfgeist, bleibt aber sieglos. Für die Giants kommt es nun knüppeldick# mit haufenweise Spitzenspielen in den nächsten Wochen. Ich halte es mit den Giants so: Sie sind jederzeit in der Lage, jeden Gegner zu schlagen. Aber sie kriegen es nicht 2-3x in Serie zustande.

[20h41] Miamis Offense ist verwaist. Matt Moore kriegt nicht mehr viel Zeit, wird niedergeschlagen und gesackt, und wenn das Laufspiel nicht mehr in Schwung kommt, riskiert Reggie Bush, noch unter 100yds für den heutigen Tag  zu rutschen. Dabei schien das zweite 100yds-Spiel für Bush gegen die Giants und gleichzeitig das zweite 100yds-Spiel für Bush in seiner NFL-Karriere unvermeidlich. Keep an eye on: Miami hat nur mehr ein Timeout.

[20h35] NY Giants 20, Miami 17/TD Cruz, 5:58 to go. As said: Die Deckung der Dolphins verdient diesen Namen nicht. Dazu gesellt sich beim TD noch schlechtes Tackling.

[20h30] Wie lange hat Miami kein 1st down mehr gemacht? Die Dolphins mit zunehmenden Problemen, 3rd downs zu verwerten bzw. überhaupt kurze 3rd downs zu erspielen – eine Stärke in der ersten Halbzeit. Dazu gesellen sich nun unnötige Strafen und Phantom-Strafen (PI gegen #19 Marshall? My ass)

[20h20] NY Giants 13, Miami 17/10:37 to go. Die Dolphins wanken bedrohlich, fallen aber in der RedZone nicht. Trotzdem wird man sich darüber unterhalten müssen, warum die Zonendeckung in schöner Regelmäßigkeit Wide Receivers 15yds allein auf weiter Flur lässt.

[20h13] Ende drittes Viertel. Uiuiuiui. RB #44 Ahmad Bradshaw scheint doch angeschlagener als gedacht, muss in die Kabine. Damit wird das Giants-Laufspiel um RB Jacobs zum Spießrutenlauf, so verhasst wie Jacobs in diesem Stadion ist.

[20h05] CBS: Manning mit einem geflippten Vorwärtspass, die Kommentatoren diskutieren über Mannings Neigung zu solch nicht ungefährlichen Aktionen und zweikommavier Sekunden später schon die entsprechenden Video-Inserate mit Mannings Historie an Rückhand-Würfen.

[20h00] Die Geräuschkulisse kann mich täuschen, aber ich traue es zu sagen: Das Publikum ist bei RB Brandon Jacobs recht schnell am Ausbuhen. Das erinnert an die unselige Zeit von No. 2 in Oakland.

[19h51] Es sind sicher nicht die einfachsten Catches, aber würden die Giants etwas konzentrierter beim Bällefangen zu Werke gehen, sähe Miamis Passdefense gegen diesen Angriff kein Land. Horrende Deckungsarbeit, die durch Eigenfehler der Giants geschönt wird.

[19h42] NY Giants 10, Miami 17. Moore wirft sehr viel im Laufen, obwohl die Protection in der Pocket so übel nicht ausschaut. Die Dolphins mischen heute die Formationen aber recht schön durch und kriegen dafür auch von Reggie Bush das eine oder andere „Big Play“ geschenkt. Für Miami wird nun wichtig sein, dass sich LT Jake Long nicht verletzt hat.

[19h23] Halbzeit New York Giants 10, Miami Dolphins 14.

Fast perfekter Drive der Giants zum Ende der ersten Halbzeit. QB Eli Manning meistens mit ausreichend Zeit gegen einen viel zu unkonstanten Pass Rush, bringt die Bälle ratzfatz an den Mann und 8sek vor der Pause der Touchdown. 13 Spielzüge, 84 Yards. RB Ahmad Bradshaw gefiel mit außerordentlich, meistens ein zuverlässiger „Blitz-Blocker“ und elektrisierend, wenn er den Ball zugeworfen bekommt. Und das Publikum ist wieder im Spiel.

[19h00] Das Giants-Publikum schmeißt bereits Mitte des zweiten Viertels die Nerven weg und buht die Mannschaft nach Herzenslust aus. Was war passiert? Erst ließ RB Jacobs einen Pass fallen, der sowieso zu Raumverlust geführt hätte,  dann muss Manning zuhause ein Timeout gegen delay of game nehmen. Kann noch lustig werden heute.

[18h52] NY Giants 3, Miami 14/TD Moore. Matt Moore macht heute einen sehr entschlossenen Eindruck, scheut keinen Scramble und keinen Hit. Zwischendurch kriegt sogar RB Reggie Bush dadurch seinen Big Play, ehe die Dolphins an der Goal Line das machen, was ich in der Vorschau gefordert hatte: Sie spielen das 4th down aus, und kein simpler Lauf über die Mitte. Nein, Moore täuscht die Ballübergabe an und trappst dann rechts raus, locker in die EndZone. Das war mutig und kreativ.

[18h31] Eli Manning kriegt beim Werfen so viel Zeit, da kann man während des Spielzugs sogar die Schneehaufen hinter der EndZone bestaunen.

[18h21] NY Giants 0, Miami 7/TD Slaton. Runder Drive für QB Matt Moore, der sogar einen großen Scramble zeigt. In der RedZone wird unter Unterstützung der undisziplinierten Giants-Defense gelaufen.

[18h15] Guten Abend. Staus am Sonntagabend gehören verboten.

Mit den Miami Dolphins in die neue Woche

Die vielleicht krasseste Offseason der NFL hat in Miami stattgefunden. Head Coach Tony Sparano sollte durch Jim Harbaugh ersetzt werden, Quarterback Chad Henne durch Kyle Orton. Beide Moves scheiterten – die beiden wichtigsten Protagonisten der Dolphins sind nun lame ducks, die so richtig keiner mehr haben will und auf die man trotz allem bauen muss. Eine bizarre Situation, aber nicht unerwartet.

Denn Owner Stephen Ross versucht verzweifelt, der Franchise und ihren Fans Leben einzuhauchen – etwas, das kaum gelingt mit langweiligem Offensivspiel aus den 80ern und was auch nicht geht mit einer so eklatanten Heimschwäche: Miami gewann zuletzt eines von acht Heimspielen.

Offense

Wichtigste Änderung nach dem geplatzten Quarterback-Putsch: OffCoord Dan Henning ist weg, Brian Daboll ist da. Daboll war zuletzt in Cleveland für die Offense zuständig, was eher nicht so gut geklappt hat. Die Dolphins verfügen aber über eine recht gute Basis: Left Tackle Jake Long gilt als ligaweiter Benchmark für diese Position, und die eher schwache innere Seite der Line soll durch den gehypten Rookie Mike Pouncey Verstärkung erhalten.

Das Laufspiel soll anscheinend um den Rookie-RB Daniel Thomas gebaut werden, ein Back, der in der Pinstripe Bowl durch hartes Laufspiel und haufenweise Touchdowns über die Mitte aufgefallen ist (und Kansas State spielte BTW auch Wildcat-Offense. Wildcat! Offense! Und! Nun! Die! Dolphins!). Thomas geht aber neben seinem Backup völlig ein: RB Reggie Bush ist der Neueinkauf der Saison, ein Mann wie geschaffen für Ross’ Star-Affinität. Bush sollte ähnlich wie in New Orleans eingesetzt werden und vor allem für sich selbst verkaufende Tickets sorgen (spinn’ ich oder lief Bush in den Preseason-Spielen tatsächlich mit #22 durch die Gegend?).

Die Wide Receivers sind IMHO recht breit aufgestellt: Davone Bess gilt als Welker-Typ für die Slot-Routen, Brandon Marshall ist bei aller Kritik immer noch ein sehr guter possession receiver für die kurzen Routen und machte zuletzt immerhin 86 Catches für über 1000yds, gilt allerdings als glamouröser und im Privatleben nicht immer koscherer Typ, der sich von der Präsenz eines Dwayne Wade oder LeBron James leicht ablenken lässt. Und dann haben wir noch eine Handvoll junger, quicker Spieler – wie gut mir die Idee mit deep threat Ed Gates gefällt, habe ich bereits in der Draft-Analyse geschrieben – plus Tight End Tony Fasano.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wie es nach drei schwachen Saisons inklusive der jüngsten Enteierung um das Selbstvertrauen von QB Chad Henne bestellt ist. Henne besitzt einen waffenscheinpflichtigen Wurfarm und soll immer dann gut sein, wenn möglichst viele Wide Receiver auf dem Feld stehen – Miami verzichtete zuletzt gänzlich auf diese Art von Offense. Bleibt die Frage, ob Daboll eine Handvoll Spielzüge für Henne kreieren kann, mit denen der Mann umgehen kann, denn der Backup Matt Moore gilt ebenso als QB, der längst durchschaut worden ist.

Defense

Wir sprechen über eine der herausragenden Defenses der NFL – und keiner kennt sie. Seit DefCoord Mike Nolan aus Denver gekommen ist, haben die Dolphins eine der dominanteren Units beisammen – gegen Lauf und Pass. Es beginnt alles in der Defensive Line, wo mit Paul Soliali ein richtig guter Nose Tackle spielt – und Soliali wird mit dem von einer Verletzung zurückgekehrten hoch gedrafteten Jared Odrick in dieser Saison einen neuen Nebenmann bekommen. Ein völlig unterschätzter Mann soll der halbe Nose Tackle Randy Starks sein.

Diese Line hält einer sehr gefährlichen Linebacker-Unit den Rücken frei. OLB Cameron Wake gilt nach 14 Sacks in der abgelaufenen Saison als sensationeller Pass Rusher, wobei die PFF-Stats in Wake sogar eher noch einen Lauf-Verteidiger vermuten ließen – sprechen wir hier über ein dark horse auf den nächsten Defensive-MVP-Award? Für die OLBs haben die Dolphins auch noch Jason Taylor zum x-ten Mal zurückgeholt, wobei kein Mensch zu sagen vermag, was der olle J.T. noch drauf hat. Ein weiteres Prunkstück ist das Herz der Defense, die Inside Linebackers um den feurigen Leader Karlos Dansby und den Neuzugang Kevin Burnett aus San Diego.

In der Secondary scheinen die Dolphins vor allem auf CB Vontae Davis und dessen Deckungskünste gegen gegnerische #1-Wide Receivers zu vertrauen.

Ausblick

Die Offseason war vom psychologischen Standpunkt an Idiotie kaum zu überbieten, aber die Dolphins sollten auch in der Zeit nach Brown/Williams einen soliden Kader beisammen haben. Vielleicht gelingt mit Daboll die benötigte Feinjustierung in der Offense, sodass QB Henne sein coming out erlebt. Wenn das Passspiel der Dolphins turnoverarm in die Gänge kommen sollte, sprechen wir von einem Playoff-Kandidaten, selbst in engen AFC East.

Bei diesem Schedule…

Wk #1 vs Patriots (MNF)
Wk #2 vs Texans
Wk #3 @Browns
Wk #4 @Chargers
Wk #5 BYE
Wk #6 @Jets (MNF)
Wk #7 vs Broncos
Wk #8 @Giants
Wk #9 @Chiefs
Wk #10 vs Redskins
Wk #11 vs Bills
Wk #12 @Cowboys
Wk #13 vs Raiders
Wk #14 vs Eagles
Wk #15 @Bills
Wk #16 @Patriots
Wk #17 vs Jets

… und mit einer weiterhin so uninspirativen Offense ist ein weiteres, dunkelgraues 7-9 hingegen ebenso nicht weit weg. Ob man sich dann um einen der Top-QBs aus dem Draft 2012 bemühen würde?

Das Zeiteisen verrät: 519 Minuten verbleiben. WordCount nach 17 Teams: 16032.

Miami Dolphins in der Sezierstunde

Miami Dolphins Stadium

Unerklärlich heimschwach. Gestatten: Miami Dolphins - ©Flickr

Nächster Teil der Sezierstunden, diesmal dran: Die Miami Dolphins. Diesmal kein Eigenprodukt, sondern verfasst von Herrmann, Blogger auf Vier Viertel plus Nachspielzeit, an den an der Stelle ein herzliches Dankeschön geht! Was die Fußball-Blogger können, schaffen auch die Football-Blogger – also: Der Gastbeitrag von Herrmann. Vui Spaß 😉

Die Miami Dolphins sind mit großen Ambitionen und zwei Auftaktsiegen in die Saison gestartet, mit dem Anspruch angetreten, den Patriots und den Jets in der AFC East Paroli bieten zu können, beendeten die Delphine die Saison 2010 mit drei Niederlagen in Folge – gegen die Bills, Lions und ein Patriots-Team, für das es in Woche 17 um gar nichts mehr ging. Im Januar beschäftigte man sich in Südflorida nicht mit den Playoffs, sondern mit drängenden Fragen nachdem Umbau: braucht man einen neuen Head Coach? Braucht man einen neuen Quarterback? Braucht man neue Running Backs? Daß man zumindest einen neuen Offensive Coordinator finden mußte, war ausgemachte Sache.

Gewinnen

Hey, den Nolan gibt's auch in kurzen Hosen! ©Wikipedia

Aber der Reihe nach. Begonnen wurde die Saison mit zwei Auswärtssiegen in Buffalo und Minnesota (15-10, 14-10). Schon hier wurde deutlich, daß die Verteidigung unter dem neuen Defensive Coordinator Mike Nolan das Prunkstück des Teams ist – der Angriff dagegen die offensichtliche Achillesferse. Größtes Problem war die völlige Kreativlosigkeit von OC Dan Henning. Die Wildcat wurde über Bord geworfen, weil die meisten Gegner sich gut darauf eingestellt hatten und danach fiel Henning nicht viel mehr ein als die (in Running-Back-Jahren) steinalten Ronnie Brown (29) und Ricky Williams (33) durch die Mitte laufen zu lassen, was bei Williams noch für 4,2Yds/Versuch reichte, bei Brown lediglich für 3,7Y/A. Notlösung war dann meistens ein verzweifelter Versuch QB Chad Hennes, irgendwie auf die neue Wunderwaffe WR Brandon Marshall zu werfen. Marshall,vor der Saison für zwei 2-nd-rd-picks aus Denver gekommen, war einer der wenigen Lichtblicke in diesem „Angriff“ mit 86 Receptions für 1014 Yards.

Mithalten

In Woche drei verlor man knapp gegen die Jets. Beim Stand von 23-31 in der letzten Minute waren die `Fins schon bis an die 6-Yard-Linie marschiert, ehe Henne beim letzten vierten Versuch intercepted wurde. Im Monday Night Game eine Woche später verlor Miami dann auf legendäre Weise daheim gegen New England. Zur Halbzeit führten die Delphine noch mit 7-6 gegen die Patriots; was dann in der  zweiten Hälfte passierte, hatte man so in der NFL noch nicht gesehen.

Den Kickoff trägt Brandon Tate über 101 Yards in die Endzone. Der anschließende Ballbesitz für Miami endet schnell bei einem Punt – der von Pat Chung geblockt wird. Im vierten Viertel blockt Chung auch einen FG-Versuch, den Kyle Arrington zum Touchdown zurückträgt. Und weil der aggressive Safety noch nicht genug hatte, fängt er schließlich auch noch einen Paß von Henne ab und macht die sechs Punkte selbst. Am Ende hält Miami die Patriots bei nur 265 Yards, macht selber 400 und verliert 14-41.

Nach der folgenden Bye-Week spielen die Delphine fünf Wochen lang wieder sehr anständig, vor allem ihre starke Defense hält sie regelmäßig bis zum Schluß im Spiel. Siegen beim späteren Super-Bowl-Gewinner Green Bay, in Cincinnati und gegen Tennessee stehen nur eine 1-Punkt-Niederlage gegen Pittsburgh sowie eine schwache Leistung in Baltimore gegenüber.

Verlieren

Der Knackpunkt der Saison war das Thursday Night Game in Woche 11 gegen Chicago. Zu diesem Zeitpunkt hatten die `Fins einen Record von 5-4. Die Niederlagen waren knapp und ärgerlich, aber nicht das Ergebnis unterirdischer  Leistungen – die Playoffs waren noch fest im Blick. Die Probleme im Angriff meinte man mit ein bißchen Arbeit abstellen zu können. Allerdings hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon QB Henne und LT Jake Long verletzt. Henne wurde gegen Chicago von Tyler Thigpen ersetzt, denn auch Backup Chad Pennington hatte sich verletzt. Long, einer der besten Left Tackles der Liga, spielte von da an verletzt die Saison zu Ende und das sah man deutlich. Zu allem Überfluß haben sich im Laufe des Spiels auch noch WR Marshall und Center Cory Procter verletzt. Weil OC Henning dann auch noch von allen guten Geistern verlassen schien – 3rd-stringer Thigpen sollte in einem knappen Spiel 29 Mal den Ball werfen, Brown und Williams zusammen nur sechs (!) Carries bekommen – war der Endstand: Miami 0, Chicago 16. Wieder einmal hatte die Verteidigung hervorragend gespielt, während die Offense kein Bein vor das andere bekam.

Von dieser Niederlage erholte sich Miami nicht mehr. Nach einem letzten Aufbäumen gegen Oakland Ende November (33-17) setzte es vier Schlappen in den letzten fünf Spielen, in denen die Dolphins gerade mal 68 Punkte aufs Scoreboard brachten. Die Verteidigung spielte unterdessen so überragend, daß in Woche 14 absurderweise sechs First Downs und 10 Punkte reichten, um bei den New York Jets zu gewinnen.

Ausmisten

Im Januar ging’s dann rund. Die Playoffs wurden zum zweiten Mal in Folge nach nur 7 Siegen in der Regular Season verpaßt. Man ist endgültig nur noch die Nummer 3 in der AFC East hinter den Patriots und den Jets und der einzige Grund, daß die Mannschaft aus Südflorida mal Gesprächsthema ist, sind die illustren Anteilseigner Venus & Serena Williams, Marc Anthony und Gloria Estefan – die allesamt nur einen einzigen Heimsieg genießen durften.

Als erste Maßnahmen wurde OC Henning rausgeworfen. Head Coach Tony Sparano, der harte Hund mit der Sonnenbrille, war auch schon so gut wie weg. Owner Stephen Ross hat erst versucht, Jim Harbaugh, den Cheftrainer von Stanford, nach Miami  zu locken. Als ihm das nicht gelang, hat Ross auch bei den Super-Bowl-Ring-Trägern Bill Cowher und Jon Gruden angefragt, die blieben aber lieber im Fernsehen bei CBS bzw. ESPN. Nachdem die öffentlich gewordenen Versuche, einen neuen Head Coach mit großem Namen zu verpflichten, scheiterten, bekam Sparano eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre.

Als neuer OC wurde dann Brian Daboll verpflichtet, der selbige Position in den letzten zwei Jahren bei den Cleveland Browns innehatte – die Browns, die neben den Panthers die einzige Mannschaft waren, die noch weniger Punkte erzielte als Miami. Dabolls Verpflichtung kann wohl einzig auf seine tollen (Coaching-)Wurzeln zurückgeführt werden: er war fünf Jahre lang im Offensive Staff der New England Patriots, bevor ihn Eric Mangini erst als QB-Coach mit zu den Jets nahm und anschließend eben als OC mit nach Cleveland. Daß Daboll aus den ´Fins mehr Offensivpower rausholen kann als Henning ist eine gewagte Wette. Heath Evans, der unter Daboll bei den Patriots gespielt hat, ist sich sogar sicher, daß der Dolphins-Angriff noch schlechter ist als vorher.

Ausblick

Chad Henne

Chad Henne - ©Wikipedia

Ein neuer Offensive Coordinator wird aber so oder so nicht reichen, um in Miami einen besseren Angriff aus dem Boden zu stampfen. Man benötigt vor allem einen explosiven Playmaker, idealerweise einen Percy-Harvin- oder Dexter McCluster-Typen, der die beiden WR Marshall und Davone Bess ergänzt. Dazu braucht man ganz dringend frische Beine auf der Running-Back-Position, zumal Brown und Williams auch Free Agents sind. Schließlich noch einen Starter auf einer der Guard-Positionen. Viertes Bedürfnis sind bessere Leistungen auf der Spielmacherposition. Hier sollte man Chad Henne noch nicht abschreiben. So schwach er teilweise auch gespielt hat, so litt er doch erheblich unter seinem überforderten Offensive Coordinator und hatte auch relativ viel Pech. Pennington und Thigpen sind Free Agents, einer wird wohl gehen. Ansonsten sind alle Leistungsträger für die kommende Saison unter Vertrag.

Die Defense dagegen ist hervorragend aufgestellt. Miami hat nur 264 1st Downs zugelassen, der drittbeste Wert der Liga; sie waren Sechster in zugelassenen Yards  und stellten die drittbeste Lauf-D mit 3,6 Yards pro Carry. Paul Soliai, der Anker der 3-4-Defense, wurde per Franchise-Tag für ein weiteres Jahr gebunden. Für die zwei DE-Positionen hat man mit Kendall Langford, Randy Starks und Phillip Merling gleich drei gute Leute. Dahinter ist der starke ILB Karlos Dansby der Anführer des jungen LB-Corps. Neben Dansby spielte mit Rookie Koa Misi einer der besseren OLB in der AFC und auf der anderen Seite lehrt Cameron Wake die gegnerischen Quarterbacks das Fürchten (14 Sacks 2010). Sean Smith und Vontae Davis, 1st- bzw. 2nd-round-pick 2009, sind als Cornerbacks gesetzt. Die 23 und 25 Jahre alten Reshad Jones und Chris Clemons kämpfen um den Stammplatz neben dem 33jährigen Yeremiah Bell – dem einzigen Starter über 29. Auf dieser Seite des Balles sieht es rosig aus für die Zukunft.

Draft

In der Draft muß man sich fast ausschließlich um die Offense kümmern. In Runde 1 an Position 15 wird es höchstwahrscheinlich Alabamas RB Mark Ingram werden, so er noch nicht weg ist. Den 2nd-rd-pick hat infolge des Marshall-Trades Denver. In der dritten Runde sollte man sich dann um einen Guard kümmern und in den späteren Runden reicht es, sich um Tiefe im Kader zu sorgen (Secondary, O-Line).

Wenn es gelingt, die Angriffsmaschine zum Laufen zu bringen und die Verteidigung das Level halten oder sich noch verbessern kann, dann spielt man in Miami nächstes Jahr wieder um die Playoffs mit.

Weitere Sezierstunden gibt es hier oder unter dem Tag „Sezierstunde“.