Samstagsvorschauer 2019 – Woche 3

Heute dritter Spieltag der College-Football Saison. Wieder ist es ein Spieltag ohne absoluten Kracher. Doch es gibt zahlreiche interessante Matchup aus der zweiten Reihe – sozusagen ein College-Spieltag für den Genießer. Weiterlesen

College Football 2019 Preview: UCF Knights

College Football ist ein Wettbewerb, der ambitionierten Up-Starts viele Steine auf ihren Weg nach oben legt. Nicht umsonst ist die Liste der Top-Teams von 2019 relativ deckungsgleich mit der Liste der Top-Teams der Fünfziger oder Sechziger Jahre. Wir sprechen eben von einem Sport der Eliten.

Doch es hat im Laufe der Jahrzehnte immer wieder Außenseitergeschichten gegeben, die sich nach oben gearbeitet haben – manche sind nach kurzer Zeit wieder in der Versenkung verschwunden, andere konnten sich in der Spitze etablieren. Die Penn State University zum Beispiel stellt ein Programm, das sich in der Joe-Paterno Ära ab den 1960ern von einem relativen Freak-College im Nirgendwo von Pennsylvania in die Spitze hochgearbeitet hat. Florida State, Miami/FL oder Florida: Alles Teams, die sich über die letzten vier Jahrzehnte einen Namen machen konnten.

Doch es gibt auch Beispiele von relativ kurzen Strohfeuern, die aufflackerten, ehe sie wieder verschwanden. In den 1990ern zum Beispiel spielte der Marshall Thundering Herd mit späteren Superstars wie QB Chad Pennington oder WR Randy Moss gewaltig auf, doch Marshall konnte sich nie unter den Großen etablieren. Weiterlesen

Akademische Viertelstunde – Championship Wochenende 2018

Das Championship-Wochenende hat viel versprochen – und viel geliefert. Weiterlesen

Black Friday Preview 2018

Black-Friday ist ursprünglich in den USA entstanden als der Brückentag zwischen Thanksgiving (am Donnerstag) und dem Wochenende – und somit als Startpunkt der Weihnachtsvorverkaufssaison. Wenn ich mir die viele Black-Friday Werbung in meinem Postfach in den letzten Wochen anschaue, so scheint der Black-Friday den Weg von Halloween und anderen US-Traditionen zu nehmen und auch bei uns Einzug zu halten. Weiterlesen

Akademische Viertelstunde – Die Würfel sind gefallen

 

College Football präsentierte sich am Championship-Samstag als recht Chaos-resistent: Die Favoriten gewannen durch die Bank. Weiterlesen

College Football 2014/15 am ersten Samstag

Ein Blick auf das Sendeprogramm von SPORT1 US vom heutigen ersten vollen Spieltag:

30.08. 14h30 LIVE Penn State – Central Florida
30.08. 18h00 LIVE Virginia – UCLA
30.08. 23h30 LIVE Georgia – Clemson
31.08. 09h30 Tape Louisiana State – Wisconsin
31.08. 12h00 Tape Oklahoma State – Florida State

Den Schedule mit allen Spielen kann man sich hier anzuschauen; die Spiele, die mit einem ESPN-Label gekennzeichnet sind, werden auch im kostenpflichtigen ESPN-Player zu sehen sein. Die Spiele des SEC-Networks sollen dabei nicht eingeschlossen sein. Weiterlesen

Guck den Teddy: #8 Louisville Cardinals – UCF Knights Preview

Heute Nacht, ab 02h LIVE bei SPORT1 US, gibt es as every Friday College-Football aus der American Athletic Conference: #8 Louisville Cardinals (6-0) – Central Florida Knights (4-1). Die Partie ist die Chance, den geehypten Louisville-Quarterback Teddy Bridgewater (Rückennummer 5) zu begutachten, gemeinhin als bester Quarterback des kommenden NFL-Drafts 2014 angesehen.

Louisville befindet sich in einem merkwürdigen Zwischenzustand zwischen Ungeschlagenheit, Top-10 Ranking in allen wichtigen Polls, und trotzdem umgeben von Expertenmeinungen, die den Cards keine Chance auf das BCS-Finale geben. Das hat einen Grund: Schedule. Louisvilles Conference, die ehemalige Big East, ist mittlerweile bekanntlich „The American“, eine mittelstarke Mid-Major Conference unter dem Deckmantel des BCS-Titels, den man einst der Big East verliehen hatte. Das heißt: Der Conference-Sieger kriegt einen sicheren Platz in einer BCS-Bowl. Aber auch: Kein Mensch nimmt diese Conference ernst, und deswegen fliegt sie auch nächstes Jahr aus dem „System“. Übrigens fliegt nächstes Jahr auch Louisville… in die Atlantic Coast Conference.

Louisville ist in etwa vergleichbar mit Boise State der letzten Jahre: Eine Mannschaft, die prinzipiell ungeschlagen durch die Saison kommen muss, um ernst genommen zu werden. Allein: Boise hatte jedes Jahr wenigstens einen Statement-Sieg über BCS-Granden wie Georgia, Virginia Tech oder Oregon. Louisville hat diesen nicht; UCF heute Nacht ist vermutlich der beste Gegner, den Louisville dieses Jahr bis zur Bowl-Season sehen wird.

Dabei haben die Cards durchaus eine flotte Truppe beisammen: Head Coach ist Charlie Strong, ein exzellenter Recruiter mit Wurzeln in Florida, und von dort holte Strong Bridgewater nach Kentucky. Bridgewater, ich schrieb es schon im Sommer, ist das, was Scouts so lieben an einem Top-QB Prospect: Wurstark, präzise, und vor allem: Wird nicht nervös, wenn sich Druck auf die Pocket abzeichnet. Bridgewater hat die Augen immer downfield, das lässt sich wunderbar beobachten, und das ist Luck-esk. Es gibt auch Dampfwalzen in der Defense, angefangen von einem Passrusher Marcus Smith oder einer coolen Socke auf Safety in Calvin Pryor. Das Team darf als durchaus stark besetzt gelten; das Problem ist der Schedule.

Deswegen waren viele bei Louisville froh, dass der heutige Gegner UCF auch schon zwei respektable Spiele hatte: Penn State auswärts geschlagen, und nur eine 3pts-Niederlage gegen die South Carolina Gamecocks aus der SEC. Im Angriff wird bei UCF vornehmlich geworfen (2:1 Ratio Pass/Lauf), über QB Blake Bortles, der sehr sichere QB-Stats aufweist (9 TD, 3 INT). Einen besseren QB hat Louisville heuer nicht gesehen, und wird einen besseren erst im Jänner sehen – wenn überhaupt.

Das Simple Ranking System übrigens sieht Louisville nach sechs Spielen übrigens nur auf Platz 19, UCF nicht allzu weit dahinter auf #26. Mit Heimvorteil ist Louisville heute nur mit ca. 7 Punkten favorisiert. Aber im Prinzip ist es eh fast egal, was die Cards heute machen: Ein Kantersieg wird kaum reichen, um die Voter genug zu beeindrucken für einen ernsthaften Run auf das BCS-Finale; und eine Pleite dürfte immer noch reichen, um am Ende die wachsweiche American Athletic Conference zu gewinnen.

Also: Bridgewater schauen als oberstes Ziel.

Beef’O’Brady’s Bowl 2012 Preview

… bitte melden, wer noch Apostrophe braucht. Ich hab noch genug zum Verschenken. Oder: Nein. Schließlich coacht in diesem Spiel George’O’Leary (oder war es George O’Leary?), der Cheftrainer der University of Central Florida.

Im Ernst: Das heute Nacht (01h30 LIVE bei ESPNA) verspricht trotz des geradezu bizarren Bowl-Namens eine eher triste Veranstaltung zu werden – passend zum Weltuntergang sozusagen. Grund 1 ist die Heimathalle der Veranstaltung, das auch in Baseballkreisen verhasste Tropicana Field, die fast immer gähnend leere Spielstätte der Tampa Bay Rays.

Aber es sind auch die beiden Teams nicht allzu sexy. Die UCF Knights (9-4) aus der Conference USA (verloren dort das Conference-Finale gegen Tulsa) punkten vor allem negativ mit benanntem O’Leary, einem Mann, der vor einem Jahr noch unter gewaltigem Beschuss stand, weil während seines erbarmungslosen Trainings mehrere Spieler kollabiert waren, einer davon tödlich. Die Aufarbeitung dieses Falles hinterließ Beobachter und Angehörige mit noch mehr Ekel, und nachdem UCF auch wegen Recruiting-Vergehen auf der Streichliste gestanden hatte, sind nicht wenige der Meinung, dass die Knights dieses Jahr eigentlich hätten gesperrt sein sollen. Da die Sperre erstmal auf nächstes Jahr verschoben wurde, ist UCF heute mit von der Partie.

Gegner sind die eher obskuren Ball State Cardinals (9-3) aus der MAC, im zweiten Jahr von Head Coach Pete Lembo erstmals in der Bowl Season mit dabei. Ball State ist für Freunde des „Close Win Index“ ein sicherer Kandidat für Regression zur Mitte im nächsten Jahr: Man war 6-1 in engen Spielen.

Hauptgrund war nach dem Ausfall von Starting-QB und Backup-QB vor allem der klein gewachsene RB Jahwan Edwards, genannt „Quake“ („das Beben“), der in den letzten Spielen trotz seiner Körpermaße (kein 1,70m) das Arbeitstier geben musste – und mit reihenweise Super-Stats antwortete.

Star bei den Cardinals ist – vielleicht bezeichnend – aber der Punter: Scott Kovanda, der diese Saison 44x puntete und dabei vier Yards durch Returns zuließ. Nicht vier Yards im Schnitt. Vier Yards in der kompletten Saison.

Excel/SRS favorisieren UCF mit 6 Punkten.

Also: Ab 01h30 LIVE bei ESPNA. Morgen bringt ESPNA ab 14h30 das Tape von diesem Spiel.

College Football Preview 2011/12: Conference USA (C-USA)

Teil V der College-Football-Vorschau vor der Kickoff-Woche an Amerikas Universitäten. Heute dran: Die Conference USA, abjekürzt C-USA, gelegen im Süden der Staaten, sozusagen so was wie die kleine Schwester der SEC, zumindest geographisch. Denn während in der SEC immer noch knackige Defenses dominieren, bietet die Mid-Major-Conference USA atemberaubende Offensivgewalten.

Eastern Division

Erstaunlicherweise ist mit den University of Central Florida Knights das Topteam eher defensivorientiert. UCF spielt John-Fox-Football: Stoppe den Lauf in der Defense, laufe in der Offense und die Welt wird wieder schön. Hier wird noch klassisch mit haufenweise Tight Ends und Fullbacks aufmarschiert, in der Defense kaum ein Play, an dem nicht die Fetzen fliegen oder drei Blitzrouten gen QB geschickt werden. Mit dieser Taktik wurde Georgia in der Liberty Bowl abgewürgt. In der Offseason gab es viel Wirbel um einen Todesfall eines ehemaligen Spielers, der die Uni ein paar Worte der Entschuldigung und 10 Mio. Dollar kostete – die negative Publicity für dieses junge Programm kann nur mit Siegesserien weggewischt werden. Allein: Der Schedule ist brutal.

Ob brutal genug, dass von den Southern Mississippi Golden Eagles Gefahr droht? Southern Miss war einst eine Uni, die von knackiger Defense lebte, aber das letzte Jahrzehnt liest sich so:

278, 282, 293, 309, 355, 356, 361, 398, 428, 478.

Das ist die Punkteentwicklung in der Offense von 2001 bis 2010 – ein deutlicher Trend, der sich in der Sieg/Niederlagen-Bilanz nicht niederschlägt. Head coach Larry Fedora hat nun zwei neue DefCoords eingestellt, deren Systemwechsel den Durchbruch bringen soll. Was in der Bowl gegen Louisville auffiel: Die Defense der Golden Eagles ist unheimlich schnell – und ich meine unheimlich schnell.

Die East Carolina University kann sich damit rühmen, Zuschauerkrösus der C-USA zu sein: 50.000 kommen im Schnitt, und sie kommen, um eine sensationelle Offense rund um QB Dominique Davis zu sehen: Über 4000yds, 37 TDs produzierte Davis, aber die Defense machte alle Werte zunichte, war nach aufgegebenen Yards die #120 von 120 FBS-Mannschaften. Coach Ruffin McNeill möchte die Defense auf 3-4 umstellen, um die Beweglichkeit seiner Abwehrspieler besser zu nutzen, aber ein Nose Tackle fehlt an allen Ecken und Enden. Wenn man gegen die Navy spielen will, muss man den Lauf verteidigen können. 2010/11 rollte die Navy 521 yds Rushing und 76 Punkte über die Pirates – und ist auch 2011/12 wieder im Schedule.

Die University of Alabama/Birmingham ist das Gegenteil von „Zuschauerkrösus“: Im Schnitt verirren sich 18.000 in das Legion Field (über 70.000 Plätze), was auch schon mal sehr trostlos aussieht. Sportlich sind die Blazers etwas unkonstant und schmieren immer dann ab, wenn man eine Serie zu starten scheint. QB ist mit Bryan Ellis ein fußsteifer Gunslinger, das krasse Gegenteil zum Vorgänger Joe Webb, der nun in Minnesota um sein Leben scrambelt.

Die Marshall University ist uns bekannt vom Film We Are Marshall und nach der Rückkehr in die oberste Kategorie war man auch erstmal ein Top-Team mit QBs wie Pennington oder Leftwich und WRs wie Randy Moss. Mittlerweile ist man eher Bodensatz, und hat daher vor einem Jahr John „Doc“ Holliday als neuen Head Coach geholt, den Top-Recruiter hinter den Titeln der Florida Gators. Hauptaugenmerk sollte auf dem Pass Rush liegen.

Nicht „eher Bodensatz“, sondern „100% grottig“ ist das Sportprogramm der Memphis Tigers, die nicht bloß schlecht sind, sondern nicht wettbewerbsfähig. Im vergangenen Herbst nur ein Sieg, und die durchschnittliche Niederlage betrug -30 Punkte und mehr als 500yds/Spiel aufgegeben. Das meist gähnend leere Footballstadion ist auch nicht gerade motivationsfördernd und Coach Larry Porter (hey, der Porter heißt nun wirklich Larry!) steht schon nach einem Jahr vor einem Scherbenhaufen, weil die Spieler das Vertrauen in ihn verloren haben: QB Ryan Williams, ein Hoffnungsträger, verließ die Uni freiwillig. Alles keine guten Vorzeichen um die Fans aus der Basketballhalle zurück ins Footballstadion zu holen.

Western Division

Titelverteidiger in der West-Division sind die SMU Mustangs aus einer Enklave von Dallas, nach langen Jahren des Siechtums in Folge des Death Penalty aus den 80ern erst vor Kurzem wiederauferstanden. Hauptverantwortlich hierfür: Headcoach June Jones, dessen Run’n’shoot-Offense in der NFL nicht funktionierte, dafür am College umso erstaunlichere Offenses hervorgebracht hat: Erst Hawaii und nun die Southern Methodist University, zwei Programme, die Jones von Grund auf umgekrempelt hat. Die College-Variante von winning against the odds. Jones‘ Ruf wird so ehrfürchtig vernommen, dass die Mustangs im heurigen Winter DE Davon Moreland aus Kalifornien trotz Konkurrenz von USC und UCLA nach Dallas holen konnten – Moreland galt als heiße Ware.

Und Moreland kommt in eine Defense, die sich in den letzten drei Saisons um 150yds/Spiel verbesserte – im Schnitt. Die Defense wird auch entscheidend sein, wie weit SMU kommt, nachdem die Offense um QB Kyle Padron und den brachialen RB Zach Line multidimensional ist – allerdings auch, was die Fehleranfälligkeit angeht. Padron warf im Bowlspiel gegen die Army hanebüchene INTs.

Für SMU ist das erste Spiel dieser Saison sehr, sehr wichtig, obwohl es kein Conference-Spiel ist: Es geht gegen Texas A&M, und nachdem A&M in die SEC möchte, lechzt SMU danach, den frei gewordenen Platz in der Big 12 zu bekommen. SMU hat vieles, inklusive einer gehobenen Anhängerschaft (viele Reiche, viele Einflussreiche), den attraktiven Heimmarkt Dallas, allerdings auch die Story mit der Death Penalty. Ein überzeugendes Spiel würde allerdings auch sportlich ein Statement abgegeben und womöglich schafft es SMU sogar, in absehbarer Zeit AQ-Status zu erreichen.

Zur Konkurrenz. Noch krasser ist die Spread Offense der Tulsa Golden Hurricane, die im Vorjahr angeführt von QB G.J. Kinne mal eben 215yds/Spiel durch Laufspiel servierte und oben drauf noch gemütliche 284yds/Spiel via Luftweg legte, und das auf breitester Basis, denn kein Spieler erläuft mehr als 43yds/Spiel. Dem gegenüber steht eine abfangbereite Defense (24 INTs), die sich aber auch allzuoft verspekuliert und 33 TDs via Luftweg kassierte und die #120 gegen das Passspiel ist. Nun muss man nach dem Abgang von Todd Graham (zu Pitt) mit neuem Headcoach Bill Blankenship und einem fassungslosen Auftaktprogramm (@Oklahoma, vs Oklahoma State und @Boise State) antreten, aber in der C-USA könnte man trotzdem vorne dabei bleiben.

Es gibt da allerdings noch einen X-Faktor, der sich Houston Cougars nennt. Cougars 2009/10, das waren KILLER: QB Case Keenum mit 5671yds und 44 TDs in 13 Spielen. Im vergangenen Herbst verletzten sich dann allerdings Keenum und sein Backup in Woche drei und Houston schmierte gnadenlos ab. Keenum hat ein sechstes Jahr Uni zugestanden bekommen und trägt nun alle Hoffnungen auf den schmalen Schultern. Die Cougars haben Potenzial – sie haben sogar Potenzial, zum Team der Stunde in Houston zu werden, nachdem die Misserfolge der Texans (NFL), Rockets/Yao (NBA) und Astros (MLB) für eine neu Krankheit namens HSD (Houston Sports Depression) gesorgt haben.

Ebenso aus Houston: Die Owls von der Elite-Uni Rice, bekannter für ihre Raumfahrt-Programme denn ihre sportlichen Erfolge. 2010 steigerte sich die Defense um 5Pkt/Spiel und kassierte immer noch 36Pkte/Spiel. Am spannensten wird eh die Frage nach dem ersten Kick-Returntouchdown nach 27 Jahren und 296 Spielen sein.

Dahinter die UTEP Miners aus El Paso, die sich in der letzten Saison dank extrem leichtem Schedule zu einer Bowl-Qualifikation schmarotzten um dort ohne Erbarmen von BYU niedergemacht zu werden. Nun muss die komplette Offensive Line umgestellt werden, vermutlich ein Freshman-QB (Nick Lamaison) starten, und mit WR Marlon McClure ist der beste Angriffsspieler eine tickende charakterliche Zeitbombe. Wenigstens hat Head Coach Mike Price Erfahrung mit schwierigen Typen. Price hat einst Ryan Leaf gecoacht.

Keine Division ohne einen ultimativen Bodensatz. Welcome to the Tulane Green Wave aus New Orleans, dort wo man regelmäßig im Schlussviertel einklappt und Coach Bob Toledo nur noch wenige Wochen vor dem Rauswurf steht.

Teil 6 wird die erste Conference aus dem BCS-Kartell behandeln.