NFL 2016, Wildcard-Playoffs: der Samstag

Playoffs! Wir starten in die Playoffs mit einem Tag-Team-Match zwischen Connor Cook/Matt McGloin und Brock Osweiler/Brandon Weeden. Danach spielt besucht ein Freak-Team, das die letzten drei Spiele verloren hat, ein Team, das versucht mit Basketballern seinen Superstar-Quarterback zu beschützen. Ein Quarterback, der seinen ihm vorauseilenden Ruf eingeholt und mittlerweile hinter sich gelassen hat. Aber was soll’s? Es ist Januar, draußen schneit es und Playoff-Football ist Playoff-Football!

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Vorschau Wild Card Playoffs 2015/16: Pittsburgh Steelers @ Cincinnati Bengals

Runde Zwei am heutigen AFC Wild Card Saturday: Pittsburgh Steelers (10-6, #6 Seed) @ Cincinnati Bengals (12-4, AFC North Champion, #3 Seed), Kickoff: 02.15Uhr. Via NFL Gamepass überträgt CBS mit Jim Nantz und Phil Simms; also sollte man unbedingt eine der deutschsprachigen Übertragungen wählen: PULS4 in Österreich oder Sat.1/ran.de mit Frank Buschman und Patrick Esume. Weiterlesen

NFC-Wildcards 2012: New York Giants – Atlanta Falcons

[21h59] Endstand New York Giants 24, Atlanta Falcons 2.

[21h52] Bei den Atlanta Falcons werden die nächsten Tage vielleicht noch interessant: Sie sind nur einen kleinen Schritt weiter als nach der vergangenen Saison, haben Fragezeichen hinsichtlich RB Michael Turner (heute keine 3yds/Carry) und TE Tony Gonzalez, die beide nicht jünger werden, eine wackelige Offensive Line und ihren höchsten Draftpick 2012 bereits an die Cleveland Browns abgegeben. Die Offense ist immer noch im Umbruch und gemessen an den vergangenen beiden Jahren möchte man nicht unbedingt das Spiel allein in QB Matt Ryans Hände drücken, wenn das Laufspiel um Turner mal nicht klappt. Und dann darf man immer noch ein Wort über das PlayCalling am heutigen Tag verlieren…

Die Defense dagegen ist grundsolide: Pass Rush ist okay, es gibt einige Fragezeichen im Defensive Backfield. Ein oder zwei richtige „Playmaker“ stünden der Mannschaft gut zu Gesicht, um der Unit das Prädikat „dominant“ zu verleihen, aber die Defense ist nicht der Grund, dass die Falcons einfach nicht aus dem Mittelmaß emporsteigen können.

[21h44] Die Giants werden also nach Green Bay fahren (Sonntag, 15.1. um 22h30), zum Re-Match des Klassikers vor vier Jahren im NFC-Finale (OT-Sieg bei minus 20°C) – diesmal kommt die Mannschaft in einer ähnlichen Position daher: Gerade mitten in einem Lauf, mit starkem Pass Rush und der Fähigkeit auf Big Plays im Angriff. Dazu hat man im Dezember gezeigt, dass man mit den Packers mithalten kann, verlor nur knapp in der letzten Spielsekunde. Sieht auf alle Fälle hoffnungsvoller hinsichtlich „Upset“ aus als man vor 2-3 Wochen angenommen hätte.

[21h25] NY Giants 24, Atlanta 2/Q4 9:55. Langer 27yds TD-Pass für WR #82 Manningham – sauberer Pass. Unabhängig davon sieht die Suppe schon seit ein paar Minuten sehr gegessen aus, weil die Giants hier Atlanta physisch und mental zermürbt haben.

Drittes Viertel

[21h10] NY Giants 17, Atlanta 2/Q3 2:43. Da ist das richtig große Big Play. Manning findet Nicks in der Spielfeldmitte offen zwischen drei Mann. #88 Nicks dreht ab, zündet den Turbo und sprintet 72yds zum Touchdown durch. Für Atlanta wird das Brett nicht dünner.

[21h08] Halbwegs solider Falcons-Drive bevorzugt über WR #84 Roddy White und mit Abstrichen WR #11 Julio Jones, ehe Smith an der 21 erneut einen QB-Sneak zum 4th down und 1 ausspielen lässt. Diesmal gibt es keine Diskussion: Die Defensive Line war zu mächtig, Ryan hatte keine Chance.

[20h54] NY Giants 10, Atlanta 2/Q3 7:51. Gemessen an dem heute bisher Gezeigten ein recht beeindruckender Drive der Giants. Respektive: Eli Mannings. Manning macht das mittlerweile exzellent, kauft sich gegen die durch Linebackers verstärkte Passrush-Formation der Falcons mit seiner Beweglichkeit die Zeit und serviert immer mal wieder einen rattenscharfen Ball in die enge Deckung hinein. An der GoalLine bekommen die Giants eine eigentlich fällige Pass Interference nicht, und so sind die drei Punnkte kombiniert mit dem verschenkten TD-Fang #85 Ballards eher zu wenig.

[20h44] Atlanta bleibt seinem Laufspiel treu, obwohl es nicht wirklich in die Gänge kommt (1x 10yds, 1x 0yds, 1x Raumverlust). So muss man beim dritten Versuch werfen, wo WR White den Ball dank guter Abwehrarbeit nicht festhalten kann.

[20h36] Man hängt sich an der nicht gestatteten Nachmessung im letzten Giants-Drive auf, dabei sollte man IMHO mehr über die beiden 4th downs reden, wo zumindest beim ersten – jenem der Falcons – ein eigenartiger Spot gegeben wurde.

Zweites Viertel

[20h23] Halbzeit New York Giants 7, Atlanta Falcons 2.

Über weite Strecken ein unansehnliches Spiel, weil beide Offenses nur einen langen Drive zustande brachten und ansonsten mit diversen Problemchen zu kämpfen haben: Beide Defensive Lines kriegen immer wieder Druck auf die Pocket zustande und beide Angriffe opfern trotz Erfolglosigkeit immer wieder einen Laufspielzug für 0yds. Bei den Giants funktionierte RB Jacobs etwas besser als RB Turner bei Atlanta. Dazu fürchterliches Handling der Auszeiten bei den Falcons kurz vor der Pause. Erfreulich ist allerdings, dass beide HeadCoaches in oder an der gegnerischen RedZone ein 4th down ausspielten – nur die Giants hatten Erfolg und machten prompt auch den Touchdown.

[20h18] Nach dutzenden Werbepausen wird wieder Football gespielt: Die Giants probieren es 1:48 mit einem tiefen Ball für #82 Manningham, der großartig abgewehrt wird. 1:03 kriegt Atlanta noch eine Chance zum Punkten.

[20h03] NY Giants 7, Atlanta 2/Q2 2:55. Die Giants spielen endlich mit der nötigen Intensität und – oh Wunder – schon klappt es ein stückweit besser: Manning per Scramble, die Running Backs mit viel Wucht und zwischendurch ein paar kurze Pässe an die Seitenlinie, da die Falcons aggressiv gegen die Playmakers Cruz/Nicks gehen. Am Ende nach 13 Spielzügen und 85yds ein schwer mit viel Blut erarbeiteter Touchdown für WR Nicks.

[19h44] NY Giants 0, Atlanta 2/Q2 13:44. SAFETY und passenderweise die ersten Punkte hier durch die Defense erzielt: QB Eli Manning lässt sich 10-12yds in die eigene Endzone treiben und muss den Ball wegwerfen, was per Regelwerk einem Safety gleichkommt.

[19h41] Nach fünf Punts und nur einem 1st down endlich ein g’scheiter Drive der Atlanta Falcons. Viele schnelle Pässe, kaum große Raumgewinne, aber mehr als zehn Plays. In der gegnerischen RedZone entscheidet man sich, bei 4th-and-1 nicht in den Wind zu kicken, sondern per Sneak auszuspielen. Die Giants bleiben diszipliniert, lassen sich nicht ins Offside verarschen und der Ball liegt 5cm zu kurz.

Erstes Viertel

[19h33] Jetzt ist auch dogfood von Allesaussersport wieder ins Liveblogging eingestiegen.

[19h27] Und die nächsten beiden Three’n’outs, weil die Defensive Lines sehr aggressiv zu Werke gehen.

[19h13] Je einmal Three’n’out für beide Offenses, weil die Defensive Lines sehr aggressiv zu Werke gehen und die Quarterbacks und Running Backs sehr physisch attackierten.

[19h06] Unter den Klängen von AC/DC wird der Kick Returner der Giants bei windigen Verhältnissen und Temperaturen um 5°C schnell gestoppt.

[18h40] Zweiter Tag der Wildcard-Playoffs in der NFL mit dem vermutlich am schwersen zu tippenden Spiel des Wochenendes: Giants – Falcons, wo eine Wundertüte (New York) auf ein Muster an Konstanz (Atlanta) trifft. Die Vorschau-Texte dieses Blogs gibt es hier:

AFC Wild Cards 2010/11: Kansas City Chiefs – Baltimore Ravens

[22h06] Endstand Kansas City 7, Baltimore 30. Grauenvolles Spiel in der zweiten Halbzeit, das lange Zeit nur noch deswegen nicht zum Wegschalten animierte, weil die RedZone-Defense der Chiefs aufgeigte und trotz aller Fumbles und Interceptions das Spiel lange Zeit erstaunlich knapp hielt.

Die Ravens ihrerseits mit schwacher Offense. Gegen Ende wurden die Stats nach oben korrigiert, aber da hatten die Chiefs vor leeren Rängen auch keine Lust mehr. Baltimore mit phasenweise erschreckendem Laufspiel und erschreckender Offense Line. Immer wieder kollabierende Pocket und Flacco unter Hochdruck.

KC hat Lehrgeld gezahlt. Die Frage ist, wie sich so eine vernichtende Niederlage und so eine furchtbare Vorstellung auf die Zukunft auswirkt… Vielleicht ganz gut, dass die mit den Gedanken erstmal bei den CBA-Verhandlungen sein werden.

[21h45] Kansas City 7, Baltimore 30. Nächster langer Drive, nächster Touchdown. Nach über 10mins macht RB McGahee den Sack zu.

[21h38] Achteinhalb Minuten vor Schluss begrabe ich offiziell die Kansas City Chiefs. Das war alles zu wenig. Zu wenig Erfahrung, zu wenig Coolness, zu wenig auf den Ball geachtet. Mittlerweile klappt gar nichts mehr in der Offense.

[21h23] Kansas City 7, Baltimore 23. Während ich das schreibe, nächster Fumble. Diesmal ist es QB Cassel, der eben noch eine fürchterliche INT in Landrys Arme geworfen hat. Chiefs: Jeder Snap endet mit Turnover. Der fünfte. Dat war’s. [EDIT: Doch kein Fumble. Daher kriegen die Chiefs eine letzte Chance.]

[21h15] Seufz. Nächste INT durch QB Cassel. Grausig, was die Chiefs in der Offense aufstecken. Jeder Drive endet mit Turnover. Zumindest gefühlt.

[21h05] Kansas City 7, Baltimore 16, 4:24 noch im dritten Viertel. Und wieder eine verpasste Chance. An der KC 17 gestartet und wieder nur Field Goal. Die RedZone Defense hält die Chiefs im Spiel. Eigentlich müsste die Partie trotz der Mäßigkeit der Ravens schon längst entschieden sein.

[21h00] Enttäuschend, was Kansas Citys Offense da aufführt. Fumble WR McCluster in der eigenen RedZone nach einem simplen Screenpass. Die Offense ist noch mehr Stückwerk als die Ravens-Offense.

[20h52] Kansas City 7, Baltimore 13. 6:36 im dritten Viertel. Nach einem kuriosen INT/Fumble-Return kriegen die Ravens kurze Zeit später wieder den Ball. Das Laufspiel sieht nicht blendend aus, aber etwas besser. Gerade so viel, dass Play-Action im Ansatz funktioniert.

Flacco verteilt die Bälle aber recht ordentlich – TE Heap ist sehr groß im Spielplan. Ein ganz fantastischer Catch in engster Deckung von WR Boldin. Danach stoppt der Drive – eine haarige Situation, weil es wohl PI hätte geben können.

[20h35] Halbzeit Kansas City 7, Baltimore 10. Das Spiel läuft anders als erwartet – und es reißt nicht wirklich vom Hocker. Aber „interessant“ darf man es allemal nennen, vor allem, weil es sich dank Baltimores unkonventionellem Angriffsspiel etwas in der Schwebe bewegt.

Baltimore hatte Erfolg mit schnellem Passspiel. Ging dann zum Lauf über, der ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht klappte. Also Rückkehr zum Passspiel, aber die Chiefs-Defense mittlerweile mit verstärktem Pass Rush. Der Touchdown-Drive der Ravens geprägt von back-and-forth. Sack, 3rd down, 3rd down verwertet, viel Pass Rush, aber irgendwie durchgewurstelt.

Die Chiefs zeigten zwischendurch starke Ansätze im Laufspiel und spielen eigentlich starke Defense, nur um dann immer wieder die 1st downs trotzdem zuzulassen. Insgesamt nur 9:29 Ballbesitz für KC. 17-39 Plays. 136-226yds Offense. Aber nur drei Punkte.

Das Angenehme: Kaum Strafen – gab es überhaupt eine Strafe?

Schwierig, den weiteren Verlauf zu prognostizieren. Da ist bei beiden schwer zu erkennen, welche Pläne sie verfolgen.

[20h21] Kansas City 7, Baltimore 10. „Am Schnürchen“ ist was anderes, aber wenn du lange 3rd downs verwertest, geht es trotzdem. Am Ende lässt Flacco den Pass Rush kommen und lupft den Ball hinüber auf RB Ray Rice, der bei 3rd an 2 aus 7yds in die Endzone tänzelt. 15sek to go in der ersten Halbzeit. Eine Halbzeit, die statistisch in allen Belangen den Ravens gehört. Bis auf die Lauf-Offense. Trotzdem nur 3 Pkte. Vorsprung.

[20h12] Two-Minute-Warning. Man kann konstatieren: Baltimores Laufspiel kommt überhaupt nicht in die Gänge. Anfangs wurde schnell und viel geworfen – als man davon abging, war die Offense tot. Mittlerweile hat Flacco das Spiel wieder im Griff und trotz einigem Druck des Chiefs-Pass-Rushes würgt sich die Offense Schritt für Schritt das Feld hinunter.

[19h53] Gerade als alles so ausschaut, als ob die Chiefs ins Spiel gefunden hätten: Fumble des bis dato exzellenten RB Charles, der sich durch die Ravens-Defense pflügte. Beide werfen gerne mit dem Momentum um sich.

[19h46] Erstens: Auch dogfood (Allesaussersport) bloggt wie gewohnt live.

Zweitens: Ich könnte grad kotzen. Das von letzte Nacht bekannte Verbindungs-Problem (Stichwort: Immernochdieverdammtefunkverbindungdienichtsostehtwieichesmirwünschentäte) steht noch immer. Sah heut Vormittag besser aus, aber es geht aktuell so schleppend, dass meine Nerven arg strapaziert werden. Muss mich wohl gedulden, daher kann es mit Aktualisierungen momentan seine Zeit dauern.

[19h40] Kansas City 7, Baltimore 3. Die Partie läuft eigentlich in die erwartete Richtung: Richtung Endzone der Chiefs. Baltimore aber mit mehr Pass-Spiel als gewohnt. Aber: Ein Fumble macht Drive #2 kaputt und die Chiefs sind eiskalt. Der Mann mit dem sensationellen Durchschnitt pro Lauf, Jameel Charles (6,4yds/Lauf in der Regular Season) nutzt den Fehler. 41yds, Touchdown Chiefs und der Spielverlauf ist erstmal auf den Kopf geschmissen.

[19h16] Kansas City 0, Baltimore 3. Erster Drive der Ravens und vorwiegend wird der Pass eingesetzt. Dank des schnellen Spiels gibt es Räume für eine ganze Handvoll Receivers, die schon mal den Ball bekommen haben. 12 Spielzüge, aber an der Goal Line hält die Defense. Beim 3rd down kein allzu einfallsreicher Scramble Flaccos auf die Seite raus. Die Ravens wissen: Mit schnellen Würfen ist die Defense auseinanderzuziehen.

[18h35] N’Abend. Liveblogging zum dritten Spiel am Wildcard-Weekend, diesmal in der AFC und mit den Kansas City Chiefs und den Baltimore Ravens. Vorschau gibt es an dieser Stelle.

Für die Chiefs gelten folgende Grundsätze:

  • Laufspiel muss gegen die Ravens in Gang kommen, anders als beim Regular Season Finale, als die Raiders Jameel Charles und Co. völlig kaltgestellt haben. Nur mit Laufspiel kann QB Cassel effizient sein.
  • Die Offense Line muss gegen DT Ngata und Konsorten einen guten Tag haben.
  • QB Flacco muss unter Druck gesetzt werden, notfalls mit Blitzes.

Die Ravens haben andere Sorgen.

  • Der Lauf der Chiefs muss schnell unterbunden werden. Das ist die halbe Miete zum Sieg.
  • Das eigene Laufspiel muss besser werden als phasenweise in der Regular Season.

Alles in allem halte ich Baltimore für den klaren Favoriten. Die Chiefs können nur mit ähnlicher Begeisterung und Feuer wie gestern Seattle zum Erfolg kommen.

Tag der Abrechnung II: Black Monday

[22h52] Gary Kubiak wird in Houston weiterhin am Ruder bleiben. Kubiak möchte gleich mal mit Wade Phillips über eine Anstellung als DefCoord verhandeln. Phillips könnte also gleich in Texas bleiben.

Kubiak hat heute Nachmittag gleich mal neben dem DefCoord weitere drei Assistenten für die Defense rausgeschmissen. Sieht nach Großreinemachen aus – zumindest auf Defensivseite.

[21h57] Wir können zwei Teams von der Liste streichen.

Die Minnesota Vikings haben Les Frazier nun offiziell zum Head Coach ernannt. Ein schwarzer Mann. Und keine Überraschung.

Und die Dallas Cowboys werden in den kommenden Tagen Jason Garrett zum Head Coach ernennen. Assistenzcoach Ray Sherman lässt die Farce des Schein-Interviews (Stichwort Rooney Rule) über sich ergehen, wissend, dass er keine Chance auf den Posten haben wird.

Gar nicht erst auf die Liste kommen wird Jacksonville: Jack Del Rio bleibt dort Trainer.

Offene Stellenausschreibungen: Dallas, Minnesota, Carolina, Denver, San Francisco, Cleveland

[20h36] Es kommt Bewegung rein. Die Houston Texans haben DefCoord Frank Bush rausgeschmissen. Als Nachfolgekandidat #1 gilt Wade Phillips, ex-DefCoord in San Diego und ex-HC in Dallas.

Giants-DefCoord Perry Fewell ist in Cleveland und Carolina zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden – Rooney Rule oder ernsthaftes Interesse? Und: In Jacksonville dauern die Gespräche zwischen Owner und Jack Del Rio länger als erwartet. Die PK wurde verschoben (war für 22h30 geplant).

[19h27] Für 19h ist eine Pressekonferenz bei den Cleveland Browns angekündigt.

[18h09] Inzwischen glaubt wirklich niemand mehr daran, dass in Minnesota nichtLesFrazier (ex-DefCoord) und in Dallas nichtJason Garrett (ex-OffCoord) vom Interims- zum Headcoach befördert werden. Zumindest in Minnesota geht es nur noch um Details (Vertragslänge).

Die Liste der offenen Stellenausschreibungen wird erst geupdatet, sobald alles offiziell ist.

[17h52] Jack Del Rio wird um 20h eine Pressekonferenz abhalten. Gary Kubiak um 22h30. Jeff Fisher um 23h. Fisher wird sich in Kürze mit Owner Bud Adams zusammensetzen, um über QB Vince Young zu sprechen, der über Fishers Weiterbeschäftigung mitentscheidend sein wird. Zumindest in Sachen Del Rio und Kubiak werden inzwischen keine Vertragsauflösungen mehr erwartet.

[16h09] Eric Mangini ist nach einer Stunde „Vernehmung“ in Cleveland gefeuert worden. As expected. Lt. Mike Holmgren sollen durchaus auch Schwarze ernsthaft in Betracht gezogen werden für die Neubesetzung des Postens. Bisher keine Andeutung auf einen Holmgren persönlich aufm HC-Posten.

Damit offene Stellenausschreibungen: Dallas, Minnesota, Carolina, Denver, San Francisco, Cleveland

[15h38] Der für gewöhnlich stets bestens informierte Adam Schefter twittert gerade, dass die San Francisco 49ers ihren Hauptfokus auf Stanfords Jim Harbaugh legen sollen. Harbaugh ist heute aber nicht an der Bucht, weil die Cardinal in Miami die Orange Bowl bestreiten. Zweiter Kandidat, der eingeladen werden soll: Marv Lewis. Wobei ich mir da nicht sicher bin, ob Lewis nicht bloß den Quoten-Schwarzen spielen muss.

[15h04] Seit 15h besprechen sich angeblich Mike Holmgren und Eric Mangini. Das Ergebnis dürfte schon vorher feststehen: Mangini wird gefeuert.

[14h30] Mit dem Ende der Regular Season stehen auch die Paarungen für die kommende Saison bereits fest. Der Spielplan wird aber erst in ein paar Monaten bekannt gegeben.

Was ich nie verstehen werde: Die Heim/Auswärts-Politik der NFL. New England spielt zum Beispiel wieder daheim gegen Indianapolis und auswärts gegen Pittsburgh. Pittsburgh spielt zum x-ten Mal hintereinander DAHEIM gegen Tennessee.

Rematches von Superbowls der jüngeren Vergangenheit: Saints – Colts, Patriots – Giants, Steelers – Cardinals, Patriots – Eagles.

[13h38] Charlie Weis (OffCoord Chiefs) wird nach den Playoffs offiziell an die University of Florida wechseln. Darüber ist seit Tagen spekuliert worden. Interessante Facette dabei: Weis’ Sohn schließt heuer die Highschool ab und wollte danach an die Uni von Texas wechseln. Weil Muschamp zu Florida gewechselt ist, wechselte auch Weis’ Sohn – und Weis selbst gleich mit.

[13h00] In Cincinnati wird heute wohl keine tabula rasa mehr gemacht. Man will evaluieren und dann in ein paar Tagen die Entscheidung verkünden.

[12h54] Meine Tipp-Bilanz von Woche 17: 14-2. Nur Buccs und Raiders haben den zweiten 16-0er verhindert. Mit 159-97 (0.621) läge ich in der ESPN-Expertenriege nahe am oberen Ende.

[12h23] Die ersten 20 Picks im NFL-Draft 2011 stehen bereits fest:

#1 Carolina Panthers
#2 Denver Broncos
#3 Buffalo Bills
#4 Cincinnati Bengals
#5 Arizona Cardinals
#6 Cleveland Browns
#7 San Francisco 49ers
#8 Tennessee Titans
#9 Dallas Cowboys
#10 Washington Redskins
#11 Houston Texans
#12 Minnesota Vikings
#13 Detroit Lions
#14 St. Louis Rams
#15 Miami Dolphins
#16 Jacksonville Jaguars
#17 New England Patriots (von den Raiders im Zuge des Seymour-Trades)
#18 San Diego Chargers
#19 New York Giants
#20 Tampa Bay Buccaneers

Der Rest wird bestimmt durch das Abschneiden in den Playoffs.                                 

[12h00] Die New York Giants haben relativ schnell nach Spielschluss heute Nacht bekannt gegeben, dass man Head Coach und Disziplinfanatiker Tom Coughlin halten wird. Es war spekuliert worden, ob Coughlin vielleicht der Rasierklinge zum Opfer fallen würde, wohl auch, weil Ex-Giants DefCoord John Fox, der prinzipiell als exzellenter Head Coach gilt, frei geworden wäre.

Liste der offenen Stellen aktuell: Dallas, Minnesota, Carolina, Denver, San Francisco

[11h49] Guten Morgen! Sendeplan ESPN America für das Wild Card Weekend:

Samstag, 22h30: Seattle Seahawks – New Orleans Saints (NBC-Übertragung)
Sa./So., 02h: Indianapolis Colts – N.Y. Jets (NBC-Übertragung)
Sonntag, 19h: Kansas City Chiefs – Baltimore Ravens (CBS-Übertragung)
Sonntag, 22h30: Philadelphia Eagles – Green Bay Packers (Fox-Übertragung)

Selten, dass ich mich auf ein Wild Card Weekend so gefreut habe. Liegt wahrscheinlich an der gefühlten Ausgeglichenheit an der Ligaspitze, wo selbst die statistisch haushoch überlegenen Patriots nicht als Übermannschaft daherkommen.