NFL-Franchises im Portrait, #31: Green Bay Packers

Das einzige NFL-Team im öffentlichen Besitz ist je nach Betrachtungsweise das zweit- oder drittälteste der NFL – und das erfolgreichste. Zu viele Legenden und Mythen, um sie in wenige Spalten zu pressen – und im Februar 2011 kehrte die größte Trophäe nach Hause zurück. Weiterlesen

NFL-Franchises im Kurzportrait, #30: New York Jets

Die New York Jets sind die „kleine“ der New Yorker NFL-Franchises und haben sich über die Jahrzehnte zu so etwas wie dem lovable loser entwickelt, der in den Herzen vieler Fans für mitleidiges Lächeln sorgt. Die größte Stunde der Franchise aber war gleichzeitig eine der größten Stunden für die NFL und den Erfolg der Super Bowl. Weiterlesen

NFL-Franchises im Kurzporträt, #29: New York Giants

Die New York Giants sind eine der größten Franchises in den Vereinigten Staaten und mit acht Meisterschaften in der NFL auch eine der erfolgreichsten. Die Geschichte der Giants ist eine lange und reicht bis in die Zwischenkriegszeit. Die Höhepunkte traten immer wieder periodisch auf, zuletzt vor drei Jahren. Weiterlesen

NFL-Franchises im Kurzportrait, #28: Philadelphia Eagles

Keine andere Stadt liebt und hasst ihre eigene Mannschaft so sehr wie Philadelphia, wo das Publikum innerhalb von Minuten von himmelhochjauchzend auf zu Tode betrübt wechseln kann und sogar einige der besten Spieler der Teamgeschichte gnadenlos auspfiff. Weiterlesen

NFL-Franchises im Porträt, #27: Kansas City Chiefs

Die Kansas City Chiefs und vor allem ihr Gründer Lamar Hunt spielten in der Anfangszeit der Superbowl-Ära eine gewichtige Rolle und haben somit entscheidenden Anteil, dass die NFL sich so entwickeln konnte wie sie sich entwickelt hat. Sportlich dagegen ist man ein eher lieblicher Underdog geblieben. Weiterlesen

Drecksstadt

Lektüre im letzten Flieger: Muck City – Winning and Losing in Football’s Forgotten Town, geschrieben 2012 von Bryan Mealer. Eine Story, die als harter Tobak daherkommt. Muck City, das ist Belle Glade, eine Stadt nahe des Lake Okeechobee in den Everglade-Sümpfen von Florida, gelegen inmitten eines der fruchtbarsten Gebiete in den Vereinigten Staaten mit ihren tiefschwarzen Böden („wie Talkumpuder oder einfach nur verstreuter Espresso“). Weiterlesen

NFL-Franchises im Porträt (25): Cincinnati Bengals

Die Franchise-Serie zur NFL zieht sich nun schon viereinhalb Jahre. Acht Teams fehlen noch. Heute an der Reihe: Die Cincinnati Bengals, ein „Small Market Team“ aus Ohio, das in den 1980er Jahren zweimal um ein Haar die große Dynastie der San Francisco 49ers zum Wanken gebracht hätte. Weiterlesen

Ein Jahrzehnt auf dem Buckel: Der NFL Draft 2005 in der Analyse

Die Draftklasse 2005 hat nun ein volles Jahrzehnt auf dem Buckel – das ist noch keine komplette Karriere, aber nachdem bereits die ersten höherklassigen Spieler ihre Rücktritte einreichen, können wir schon ein erstes Fazit unter die Laufbahnen dieses Jahrgangs ziehen.

Top Ten Picks

  1. Alex Smith (QB, 49ers)
  2. Ronnie Brown (RB, Dolphins)
  3. Braylon Edwards (WR, Browns)
  4. Cedric Benson (RB, Bears)
  5. Carnell Williams (RB, Buccaneers)
  6. Adam Jones (CB, Titans)
  7. Troy Williamson (WR, Vikings)
  8. Antrel Rolle (CB, Cardinals)
  9. Carlos Rogers (CB, Redskins)
  10. Mike Williams (WR, Lions)

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Und es sprach Albert Haynesworth

Albert Haynesworth hat im Player’s Tribune einen Artikel an sein 14-jähriges fiktives Selbst geschrieben, in dem er seine Karriere reüssiert und so manche seiner Entscheidungen hinterfragt. Für Neulinge im Footballbereich: Albert Haynesworth war vor sieben, acht Jahren der dominante Defensive Tackle in der NFL, quasi der Vorgänger von Suh oder McCoy. Er unterschrieb hernach einen Multimillionenvertrag in Washington und verlor fast über Nacht seine Lust am Spiel. Seither gilt Haynesworth als Paradebeispiel für den geldgeilen Free Agent. Weiterlesen

New England Patriots in der Sezierstunde

Traditionell der Abschluss der Sezierstunde-Reihe mit dem Superbowl-Champion, in diesem Jahr also mit der erfolgreichsten Franchise der letzten 15 Jahre, den New England Patriots (vierter Titel seit 2001/02) mit ihrem griesgrämigen Head Coach Bill Belichick. Seit dem Titelgewinn in der dramatischen Endspielbegegnung gegen Seattle hat sich in Foxboro allerdings einiges getan. Weiterlesen

Green Bay Packers in der Sezierstunde

Die Green Bay Packers können nur hoffen, dass das Ende ihrer Titelträume 2014 heilende Wirkung hat – dass sie Head Coach Mike McCarthy von seinem Kickerfetisch befreit. Selten, nein: Nie, wurde eine Mannschaft derart im Alleingang von ihrem eigenen Chef aus dem Titelrennen gecoacht wie die Käsköpp im Conference-Finale in Seattle.

Mike McCarthy ist eine tragische Figur. Im Tagesgeschäft muss der Mann sehr gute Arbeit leisten, denn es ist auch als Cheftrainer einer von QB Aaron Rodgers angeführten Mannschaft nicht selbstverständlich, jedes Jahr in Titelnähe mitzuspielen. Und darum geht es in der von Salary-Cap und sozialistischer Umsatzverteilung geprägten NFL: Einen Kader zu bauen, ein Team zu coachen, das mit den besten mithält.

Über den Rest entscheiden bekanntlich Kleinigkeiten, über die Kontrolle zu gewinnen schwierig ist. Schwierig ist jedoch nicht unmöglich. Es gibt Stellschrauben, an denen man drehen kann. Es gibt Faktoren, die man für sich nutzen kann. Aus einem Zentimeter Entfernung den Weg in die Endzone zu suchen ist eine von ihnen.

Mike McCarthy ließ alle Gelegenheiten verstreichen bis es zu spät war. Hernach butterte er seinen Backup-Tightend in den Boden, weil dieser nicht nutzen konnte, worüber es eh keine Kontrolle gibt – kullernde Eier.

Aber McCarthy scheint lernfähig zu sein. Nach der Saison gab er seine Aufgabe als PlayCaller in der Offense ab. McCarthy will sich künftig verstärkt um die strategische Ausrichtung im Team kümmern – und um die Special-Teams. Dort kann McCarthy den ganzen Tag lang Fieldgoals trainieren lassen ohne größeren Schaden anzurichten. Weiterlesen

Miami Dolphins in der Sezierstunde

Neues Jahr, neue Stars, neue Hoffnung bei den Miami Dolphins, die letztes Jahr mal wieder am Minimalziel „Playoffs“ vorbeigerauscht sind. Owner Stephen Ross wird nicht geduldiger und forcierte höchstpersönlich große Ausgaben um die Dolphins endlich wieder in die Post Season zu bringen. GM Dennis Hickey führte bereitwillig aus.  Weiterlesen

San Diego Chargers in der Sezierstunde

Die San Diego Chargers schreiben derzeit die meisten Schlagzeilen mit dem wankelmütigen Kurs der Owner-Familie Spanos, die derzeit alle Möglichkeiten prüft, die Stadt gen Los Angeles zu verlassen. Chef Alex Spanos, der über viele Jahre als außergewöhnlich loyal zum südkalifornischen San Diego galt, soll schön langsam die Geduld verlieren, weil sich die Stadt in harten Stadionverhandlungen keinen Cent öffentlicher Beiträge aus den Rippen leiern lässt.

Qualcomm Stadium

Qualcomm Stadium

San Diego spielt seit fast 40 Jahren im Qualcomm Stadium, einer Arena, die in Zeiten von Hightech-Arenen mit verschließbaren Dächern oder Full-HD Ausstattung als hoffnungslos überholt gilt. Sogar die Liga hat sich bereits eingeschaltet und das sonnige San Diego trotz idealem Klima von der Liste potenzieller Superbowl-Austragungsorte gestrichen, sollte es zu keinem Stadionneubau kommen.

Immerhin ließ sich die Stadtverwaltung in den letzten Wochen zur Abhaltung eines Bürgerentscheids hinreißen – solche Referenden sind nicht nur hierzulande eine ständige Wundertüte. Weil die NFL derzeit mit neuen Umzugsfristen testet, ist es ungewisser denn je, dass die Chargers auch 2016 noch in San Diego auflaufen werden. Los Angeles, schon in den Gründerjahren Heimat dieser Franchise, lockt mit frischen Millionen und Finanzspritzen. Weiterlesen