Draft 2018 – Nach der 2ten Runde

Der Stand nach Runde 2. Weiterlesen

Advertisements

Die Quarterbacks im NFL Draft 2018

Abschluss der großen Draft-Preview Serie mit der Leuchtturm-Position: Den Quarterbacks. Common sense zur Quarterback-Klasse von 2018 liegt irgendwo zwischen „in der Breite beste Klasse der letzten 10 Jahre“ und „Fehlen des einen großen Superstars“. Eine Analyse. Weiterlesen

Offensive Line im NFL-Draft 2018

Offensive Line ist die für Laien am schwersten zu verstehende Position im American Football: Es gibt kaum geeignete Statistiken für die Messung der Performance – und die wenigen verfügbaren machen es nahezu unmöglich, aus dem Quintett der Offense Line (2 Tackles, 2 Guards, Center) einen Einzelnen herauszupicken.

So ist es auch relativ schwierig, einen einzelnen Prospect sauber zu scouten. Zu viel hängt am Spielsystem, zu viel hängt an der Qualität der jeweiligen Nebenmänner. Außerdem ist Offense Line je nach Spielsituation eine verteidigende (Passspiel) oder auch angreifende (Laufspiel) Position. Weiterlesen

Die erste Umrisse des NFL Drafts 2018

Mitte Jänner ist in der NFL die Zeit kurz vor der Titelvergabe – doch daran sind nur noch ein Bruchteil der Mannschaften beteiligt. Die meisten denken schon an 2018 und darüber hinaus. Trainersessel sind dabei ein Thema. Das zweite ist der NFL Draft, der erst Ende April stattfindet, aber bereits jetzt seine Schatten vorauswirft. Weiterlesen

Wentz Wagon

Seit seinem plötzlichen Auftauchen auf der Landkarte der US-Quarterbacks vor nunmehr 22 Monaten ist Carson Wentz eines der Phänomene der NFL-Szene. So phänomenal, dass er mittlerweile zu den MVP-Kandidaten für die laufende Saison gezählt wird. Weiterlesen

NFL Draft 2016 – Rede und Antwort | Edge Rusher

Nächster Teil der Draft-Serie 2016, wo Christian Schimmel von DerDraft.de meine Fragen zu den Top-Prospects auf den einzelnen Spielerpositionen beantwortet. Heute dran: Die Edge Rusher. Im Draftcast wurden sie vor kurzem detaillierter besprochen. Weiterlesen

Ein Jahrzehnt auf dem Buckel: Der NFL Draft 2005 in der Analyse

Die Draftklasse 2005 hat nun ein volles Jahrzehnt auf dem Buckel – das ist noch keine komplette Karriere, aber nachdem bereits die ersten höherklassigen Spieler ihre Rücktritte einreichen, können wir schon ein erstes Fazit unter die Laufbahnen dieses Jahrgangs ziehen.

Top Ten Picks

  1. Alex Smith (QB, 49ers)
  2. Ronnie Brown (RB, Dolphins)
  3. Braylon Edwards (WR, Browns)
  4. Cedric Benson (RB, Bears)
  5. Carnell Williams (RB, Buccaneers)
  6. Adam Jones (CB, Titans)
  7. Troy Williamson (WR, Vikings)
  8. Antrel Rolle (CB, Cardinals)
  9. Carlos Rogers (CB, Redskins)
  10. Mike Williams (WR, Lions)

Weiterlesen

Nach dem Hyperventilieren: Draft 2015, Runde 1 in der objektiven Nachbetrachtung

Der Draft, der Potenzial für das totale Chaos hatte, lief letztendlich komplett konventionell, fast langweilig, ab. Nur zwei Trades am Draft-Tag, und keiner von ihnen betraf die Philadelphia Eagles mit ihrem Chaos-Coach Chip Kelly. Nicht, dass es Kelly nicht probiert hätte: Die Gerüchte hielten sich bis wenige Minuten vor dem Draft, aber letztendlich hatten sowohl die Cleveland Browns (die angeblich in einem Akt von Hirnriss einen 1st-Rounder für Eagles-QB Bradford zahlen wollten) als auch Kelly zu wenig Munition für einen epischen Trade.

Wird Marcus Mariota damit für die Eagles ein Wunschtraum bleiben? Höchstwahrscheinlich ja, auch wenn noch tagelang über einen anstehenden Trade des Spielers geschrieben werden wird. Anyway. Weiterlesen

NFL Combine 2015 – Die Quarterbacks

Die Draft-Experten sind sich einig, dass die 2015er-Klasse auf Quarterback eine der übelsten der letzten Jahre ist, was die Tiefe angeht. Es gibt zwei Prospects, über die sich im Moment jeder den Mund fusselig redet, und sie dürften jedem Stammleser dieses Blog mittlerweile bekannt sein: Jameis Winston von FSU und Marcus Mariota von Oregon. Beide werden immer wieder als potenzielle 1st-Rounder gehypt.


Während sich bei Winston die Fragezeichen auf seine hohe Interception-Zahl und seinen exponierten Lebensstil drehen, geht es beim koscheren Mariota vor allem um sportliche Belange. Alle erinnern sich zurück an das letzte Jahr, als Teddy Bridgewater als klarer QB-Favorit ins Frühjahr ging und dann sukzessive durch die Boards fiel, weil zu klein, zu schmächtig, zwei ungenaue Würfe auf dem Pro-Day zu viel. Weiterlesen

Safetys vor der Combine 2014

Die Safety-Position in der NFL ist eine, die immer mehr an Wert gewinnt. Die 2014er-Draftklasse hat für meinen Geschmack drei potenzielle Größen: Calvin Pryor, Ha-Ha Clinton Dix und Lamarcus Joyner. Sie werden heute in den Workouts dran sein, und schonmal ein paar Gedanken meinerseits zu diesen Spielern.

Pryor von der University of Louisville ist keine 100kg schwer, kommt aber auf 1.88m und gilt als geschwindiger Spieler. Das sind Gardemaße für einen NFL-Safety. Bei Pryor sieht es sehr wuchtig aus, wenn er aus der Tiefe des Spielfelds kommt und die Ballträger attackiert. Guter Tackler. Geht kompromisslos gegen den Mann. Das sind glänzende Voraussetzungen, aber die Negativen hört man bei Pryor auch alsbald: Kein reifer Spieler, fliegt oft im falschen Winkel daher, muss sich manches dreimal sagen lassen bevor er es dem Trainer abnimmt. Das klingt danach, als ob Pryor für einige Trainer (vor allem unerfahrene) eher eine Pest ist, aber für welche mit guten Defense-Coaches möglicherweise ein nur zu schleifender Rohdiamant.

Clinton-Dix kommt von Alabama, fiel dort aber nicht weiter auf außer seinem Spitznamen („Ha-Ha“) bei dem man sich schnell mal vor Lachen verschluckt. Er gilt als rundum guter Spieler ohne eklatante Schwachstelle – nie die schlechteste Voraussetzung für einen Safety, aber auf der anderen Seite soll er auch keine besonderen Stärken haben. Überall „gut“, nirgendwo „hervorragend“. Kein episches Talent, um den herum du eine ganz neue Art von Defense kreieren kannst. Das klingt nach Ende erste Runde bis Anfang dritte Runde.

Der spannendste Safety sollte Lamarcus Joyner vom National-Champion Florida State sein. Ich habe oft genug betont, wie sehr ich Joyner, den College-Spieler, vergötterte. Für die NFL-Aussichten gibt es ein Problem: Seinen Körperbau. Joyner ist mit nur 86kg auf 1.73m ein Winzling für Profi-Verhältnisse, was bestimmt etliche Teams abschreckt – vielleicht nichtmal zu Unrecht: Wenn du so manches Monster auf Tight End siehst, möchtest du den nicht gegen einen zwei Kopf kleineren Joyner angesetzt sehen.

Auf der anderen Seite ist das einer der furchterregendsten Verteidiger, die der College-Football die letzten Jahre gesehen hat. Joyner ist schnell, ein gefürchteter Tackler, der keine faulen Tricks braucht um einen Gegenspieler zu sich herunter zu ziehen. Er ist vielfältig einsetzbar, da er ursprünglich als Cornerback zu FSU kam, später auf Safety umgeschult wurde, weil sie Seminoles so viele erfahrene exzellente Cornerbacks im Kader hatten (von denen einige wie Minnesotas Xavier Rhodes mittlerweile Profis sind). Joyner gilt zudem als guter Manndecker, kann auch im Slot eingesetzt werden.

Ist Joyner so sehr anders als der Honey Badger, der auch als zu klein galt und zu wild, und so on? Der Honey-Badger, der auch in der dritten Runde vom Tablett ging, trotz einer Vita voller Drogen- und Charakterprobleme. Trotz der Tatsache, dass er ein ganzes Jahr raus aus dem Football war. Joyner hat diese Fragezeichen nicht. Er gilt als höchst professionell und ließ sich auch von seinem Einsatz am Spielfeld und im Training nie etwas zu Schulden kommen, zumindest nicht, dass es zu mir durchgedrungen wäre.

Joyner ist aufgrund seiner körperlichen Limits wohl kein 1st-Rounder, aber ich wäre nicht überrascht, wenn er in der zweiten oder dritten Runde ginge und dann in einem Jahr als große Überraschung gefeiert würde.