NFL Offseason Ausblick 2021: AFC North

Teil 2 des Offseason-Divisionsausblickes heute mit der AFC North, wo sich ein hautenges Rennen abzeichnet.

Pittsburgh Steelers

12-4, Wildcard Playoffs
Power Ranking: #12
Cap-Space: -30.6 Mio (#29)

Die Pittsburgh Steelers sind in dieser Offseason ziemlich in eine Ecke getrieben. Man liegt zum aktuellen Stand zahlreiche Millionen über der Salary-Cap – und das, obwohl Stammspieler wie LT Alejandro Villanueva, WR Juju Smith-Schuster, DT Tyson Alualu, EDGE Bud Dupree, CB Cameron Sutton oder CB Mike Hilton Free Agents sind. Pittsburgh wird etliche dieser Spieler ziehen lassen müssen.

Über allem schwebt natürlich der Status von QB Ben Roethlisberger. Der quälte sich schon Ende der letzten Saison mehr schlecht als recht durch die Saison. Big Ben ist zu einer immobilen Scheibe Toastbrot verkommen. Er ist nicht mehr imstande dem Passrush auszuweichen. Er wirft nur noch extrem schnelle Kurzpässe – oder Jump-Bälle downfield. Eine geregelte Offense zog Ben 2020 nicht mehr auf.

Roethlisberger ist die simpelste Methode für die Steelers um Cap-Space freizuschaufeln. Er schreibt Stand jetzt 41.5 Mio. Gehalt für 2021 an. Bei einem Cut oder Rücktritt würde das 22.5 Mio Dead-Cap bedeuten – aber auch 19 Mio. gewonnener Freiraum. Jede Restrukturierung des Vertrags würde einer Extension (Verlängerung) gleichkommen, denn das meiste des guaranteed Gehalts ist bereits ausbezahltes Handgeld. Anders: Die Steelers haben offensichtlich über Jahre Bens Vertrag immer weiter in die Zukunft abgeschrieben. Jetzt kommt Tag der Abrechnung.

Die entscheidende Frage in Pittsburgh ist nun: Mit oder ohne Ben in die Zukunft? Die einzige Hoffnung auf ein kurzfristiges Contender-Fenster wäre ein letztes Halali für Roethlisberger – aber nur, wenn der 2021 noch ein letztes Mal zu alter Form findet. Wer den Mann zuletzt hat spielen sehen, glaubt nicht gern daran.

Aber eine vernünftige Backup-Option gibt es nicht (höchstens ein Jahr Fitzmagic?) und jede Trennung von Roethlisberger würde neben dem Ende einer Ära auch einem ziemlichen Umbruch gleichkommen, denn mit Pick #24 hat man allenfalls Zugriff auf den QB5 im Draft, Mac Jones.

Unabhängig von der QB-Position muss die O-Line ein Fokus sein. Villanueva wird schwer zu halten sein und Center Maurkice Pouncey ist wohl schon zurückgetreten (wird ca. 8 Mio. sparen).

Smith-Schuster will angeblich in Pittsburgh bleiben, aber die Chance darauf würde ich auf nahe null verorten – schließlich draftet kein Team so beständig (und auch gut) auf Receiver wie Pittsburgh: Leute wie Deionte Johnson, James Washington oder Chase Claypool stehen schon in den Startlöchern. Ein weiterer Mid-Rounder 2021 wäre irgendwo logisch um das Rad am Drehen zu halten.

Defense-Fokus dürfte weniger das Halten von Bud Dupree sein – dessen Nachfolger wurde in Alex Highsmith letztes Jahr gedraftet – sondern vielmehr eine Verlängerung für einen oder beiden der jungen Corner Sutton/Hilton. Beide galten als wertvolle Ergänzungsspieler in der insgesamt starken Steelers-Abwehr.

Mögliche Vertragsumbauten wird es bei den CBs Joe Haden und Steve Nelson geben: Beide schreiben über 14 Mio. gegen die Cap an. Bei beiden könnte man Fixgehalt in Handgeld umwandeln und auf die nächsten Jahre abschreiben. Der 32-jährige Haden könnte aber auch bald Geschichte sein, wenn Pittsburgh den Schnitt macht.

Also: Kurzfristig noch einmal mit Roethlisberger den aktuellen Kader „maximieren“, so Ben noch etwas im Tank hat, oder Einleiten des großen Umbruchs? Alle Pläne beginnen mit dieser Frage. In beiden Fällen gibt es aber das Potenzial auf die erste „Losing-Season“ in der Mike-Tomlin-Ära (zuletzt vor 18 Jahren unter Bill Cowher).

Baltimore Ravens

11-5, Divisional Playoffs
Power Ranking: #6
Cap-Space: 18.2 Mio (#13)

Für die Baltimore Ravens gibt es in dieser Offseason genau eine Hauptaufgabe: Sie müssen den #1 Receiver finden, den sie letztes Jahr nicht einmal gesucht haben. Baltimores Passing-Offense litt letzte Saison nicht nur unter schematischer Armut, sondern vor allem an mangelhaftem individuellen Talent.

Hollywood Brown ist als Speedster eine okaye #2, ein Devin Duvernay könnte irgendwann Slot-Receiver werden – aber es gibt keine vernünftige #1. Eine solche würde zahlreiche Probleme lösen. Baltimore hat etwas Cap-Space um einen der Top-Free-Agents zu holen – aber muss bei aller Receiver-Not auch vorsichtig sein.

Einmal frisst allein ein Star-Receiver fast den ganzen offenen Cap-Space auf. Zum anderen muss man bereits mit einem Auge auf die nahende Vertragsverlängerung von Lamar Jackson schielen – so man gedenkt, mit Jackson in die Zukunft zu gehen. Lamar war NFL MVP 2018, hat als Passer aber noch einiges zu beweisen. Er hat alles Recht, auch mal einen vernünftigen WR-Corps hingestellt zu bekommen – quasi 2021 als „Jahr der Wahrheit“.

Neben der Receiver-Frage könnte ein weiterer Tight End (Boyle ist reiner Blocker) ein Thema sein. Und dann hat sich vor wenigen Tagen mit der Trade-Forderung von RT Orlando Brown eine neue Baustelle geöffnet; Brown möchte „Left Tackle“ spielen. Man möchte meinen, dass die Unterscheidung zwischen Left und Right Tackle in der heutigen NFL keine so große mehr ist – aber wenn man Jason Fitzgerald im OTC-Podcast zuhört, dann gibt es durchaus gute ökonomische Gründe für Brown einen Wechsel anzustreben (LT verdienen weiter einige Millionen mehr als RT, und Brown wird in 2-3 Jahren Free Agent sein).

Brown geht bei einem Trade wohl nicht unter einem 1st Rounder vom Tablett. So einen Pick könnte Baltimore durchaus gut gebrauchen, denn schön langsam geht sowohl der O-Line als auch der D-Line die Tiefe aus.

Letztes Jahr hat man OG Marshal Yanda nach seinem Rücktritt nicht adäquat ersetzt. Wenn nun auch Brown geht, braucht man obendrauf noch einen Tackle. Dazu sind auf Edge-Rush gleich mehrere bekannte Starter Free Agents: Matt Judon, Yannick Ngakoue, Tyus Bowser, Pernell McPhee. Wenn alle gehen, muss Baltimore diese 2100 Snaps an den Flanken ersetzen. Auch DT Derek Wolfe (683 Snaps) hat auslaufenden Vertrag – und Oldie Calais Campbell geht auf die Mitte 30 zu.

Die Ravens lassen solche Veterans seit vielen Jahren ohne mit der Wimper zu zucken ziehen und stauben dafür Compensatory-Picks ab – doch wie soll das heuer aussehen, wenn man einen Free-Agent-Receiver holt und die Compensatory-Formel ausgeglichen wird? Wird GM Eric DeCosta vielleicht gar nach einem Receiver traden– vielleicht im Gegenzug für OT Brown?

Die Ravens kreieren einigen Druck über das Defensive-Scheme, aber ganz ohne Edge-Rush wird es nicht gehen. Viele junge Nachwuchstalente über Jaylon Ferguson hinaus hat man nicht im Kader – und der Draft 2021 bietet eher Rohdiamanten als schnell einsetzbare Optionen im Passrush.

Die letzte möglicherweise zu schließende Baustelle ist Safety. Dort überlebte man die Entlassung von Earl Thomas, auch wenn immer wieder Stimmen durchdringen, die DeShon Elliott und Chuck Clark gerne geupgradet sehen würden (beide haben voll durchgespielt: über 1100 Snaps pro Mann). Auf Cornerback könnte man einen vierten, fünften Mann nachlegen – immer genug Tiefe für die Rotation.

Tendenziell bleibt Baltimore ein „High-End-Team“ mit relativ hohem „Floor“. Schon allein Jacksons Athletik wird dafür sorgen. Doch wenn 2020 mal wieder eines bewiesen hat, dann dass die Rushing-Offense es allein nicht richten kann. Receiver ist ein Muss, mehr Tiefe in der O-Line ein Soll.

Defensiv werden die Ravens wohl wieder preiswerte Routiniers finden um ohne Einbruch durchzukommen. Und dann kommt es 2021 darauf an, ob Jackson mit vernünftigen Waffen den entscheidenden Schritt als Werfer machen kann.

Cleveland Browns

11-5, Divisional Playoffs
Power Ranking: #10
Cap-Space: 21.7 Mio (#10)

Die Browns gehen zum ersten Mal seit Äonen recht gesattelt in eine Offseason. Nach der angenehm guten Debütsaison unter dem neuen Headcoach Kevin Stefanski gibt es wenige offensichtliche Schwachstellen zu adressieren.

Natürlich hat das Defensive Backfield Priorität. Auf Cornerback fehlte es an Tiefe hinter Denzel Ward, und beide Safety-Spots waren offenes Scheunentor. Glücklicherweise wird es einige attraktive Free-Agent-Optionen auf Safety geben – John Johnson, Marcus Maye, Anthony Harris, Justin Simmons oder auch Marcus Williams sind alles Leute mit auslaufendem Vertrag, und nicht alle werden Franchise Tag oder Verlängerung bekommen. Dazu kommt 2020-Rookie FS Grant Delpit von schwerer Verletzung zurück.

Auch auf Linebacker war Cleveland 2020 unterirdisch – und in der D-Line tun sich mögliche Waale auf: Olivier Vernon ist Free Agent, und Sheldon Richardson möglicherweise „Cap Casuality“ (13.1 Mio Cap-Zahl, nur 1.6 Mio. Dead-Cap, also 11 Mio Ersparnis). Vielleicht holt man einen Veteran wie Ndamukong Suh oder sogar die „J.J.-Lösung“ (Watt). Watt und Garrett nebeneinander mit Stunts im Passrush: Man wird doch wohl träumen dürfen.

Doch das war’s mit den immediaten Needs. Die beiden anderen großen Fragen betreffen die grundsätzliche Ausrichtung der Offense – und damit vor allem die mittelfristige Zukunft:

  1. Baker Mayfield. Baker hat im Lauf der Saison immer besser seinen Groove gefunden und in der zweiten Saisonhälfte richtig gute performt. Jetzt ist das Thema „Extension“ nicht mehr fern. Schnelle Verlängerung ist meistens billiger, aber Mayfield war nicht stabile genug für „all-in“. Mayfield ist per 5th Year Tag bis 2022 eingelockt.
  2. Odell Beckham jr. Zufall oder Pech, dass die Browns-Offense just zu dem Zeitpunkt zu sich fand, als OBJ sich in Woche 6 für den Rest der Saison auf die IR verabschiedete? Es gerüchtelt immer wieder nach möglichem Trade des Star-Receivers. Man würde meinen, dass die Browns in ihrer Offense doch einen Platz für ein unbestrittenes Talent wie Beckham finden müssten – aber ganz weiß man nie…

Mit Beckham / Jarvis Landry und local hero Rashard Higgins (bei dem ich von Verlängerung ausgehen würde) hat Cleveland ein durchaus starkes Receiver-Trio, gerade mit Blick darauf, dass die Browns ohnehin häufig 12-Personnel spielen (also nur 2 WR, dafür 2 TE) und in Donovan Peoples-Jones noch einen Jungspund in der Hinterhand halten.

Aber: Beckham schreibt 15.7 Mio gegen die Bücher an und hat null Dead-Cap, Landy 14.7 Mio bei nur 3 Mio. Dead-Cap. Wer weiß, ob das Analytics-Front-Office nicht doch bei Landrys Preisschild mal bissl genauer hinschaut…

Aber sonst wird auf 2020 aufgebaut. Das Fundament ist da – und die meisten Konzepte haben schon gegriffen. Ich erwarte von den Browns smarte Offseason-Moves und Playoffs auch in der nächsten Saison.

Cincinnati Bengals

4-11-1
Power Ranking: #27
Cap-Space: 37.8 Mio (#6)

Die Bengals sind ein ziemlich einfach zu lesender Fall. Die Defense ist nicht gut und braucht Nachbesserung, aber die primäre Investition muss in die Offense gehen. Und zwar mehrfach. Es ist eine der Offseasons, in denen das sonst so sparsame Cincinnati-Front-Office aus seiner Haut muss und auf dem Transfermarkt tätig werden muss:

  1. Offensive Line – Die #29 Line nach PBWR ist seit Jahren ein Schwachpunkt. Nur LT Jonah Williams und C Trey Hopkins sind vernünftige Starter. Alle anderen Positionen und die Tiefe sind subject to upgrade.
  2. Receiving-Waffen für Joe Burrow – AJ Green und John Ross sind Free Agents, und auch wenn beide 2020 keine echten Säulen mehr waren, so kannst du nicht mit Tyler Boyd und Tee Higgins in die Saison gehen.

Burrow selbst hatte als Rookie keine einfache Aufgabe hinter dieser Line. Er fuchste sich zwar bis zu seiner horrenden Verletzung ganz gut rein, aber tieferes Passspiel war so gut wie nicht möglich (und wenn, dann auch nicht gut). Burrow hat insgesamt genug angedeutet, dass die Bengals wohl auch mit der Schwere der Knieverletzung im Hinterkopf nicht ernsthaft an einen weiteren QB-Pick im Draft 2021 denken.

Cincinnati hat den #5 Pick im Draft. Denkbar ist OT Penei Sewell oder einer der Receiver. Die Blaupause der letzten Jahre würde vorschlagen, O-Liner in Free Agency zu holen (z.B. könnten Leute wie Joe Thuney zu haben sein) und dann an #5 eine Reunion von Burrow mit seinem LSU-Go-To-Guy J’Marr Chase anzustreben. (LSU-Offense 2019/20 *schmacht*, ich wird sentimental) Sollte den Bengals ein Trade angeboten werden, müssen sie aber auch über Sammeln weiterer Draftpicks nachdenken.

In der Defense hat man natürlich auch genug Aufgaben. Die D-Line blutet langsam aus: EDGE Carlos Dunlap wurde schon in der laufenden Saison verkauft, EDGE Carl Lawson wird wohl folgen (Free Agent) und DT Geno Atkins könnte nach elf Jahren als Ankermann zu teuer geworden sein (14.7 Mio. Cap-Zahl, fast kein Dead-Cap).

In der Secondary sind drei Starter Free Agents (CB William Jackson, CB Mackensie Alexander, S Shawn Williams). Man könnte zwei von ihnen eventuell halten – wenn nicht, dann schreit das nach „2nd Tier“ Free Agents als Absicherung.

Logisch ist Defense wichtig. Aber die Hausaufgaben in der Offense haben Priorität. Wenn die Bengals nicht mit mindestens drei neuen Offense Linern und einem höherpreisigen Receiver aus dem Frühjahr kommen, dann ist was falsch gelaufen.

6 Kommentare zu “NFL Offseason Ausblick 2021: AFC North

  1. Mal eine vielleicht etwas naive Frage:
    Wenn immer von Vertragsumstrukturierungen usw. die Rede ist, sind das eigentlich rein formelle Sachen für die Bücher oder bekommen die Spieler ihr Geld dann wirklich zu einem anderen Zeitpunkt? Oder bekommen diese ihr Geld sowieso gleichmäßig ausbezahlt?

  2. Nein, es ändert sich logisch auch für die Spieler: Umwandlung vln Fixgehalt in Handgeld ist z.B. für die Spieler ei großer Vorteil, weil sie das Geld sofort bekommen.

    Team kann damit schnellen Cap Space generieren, limitiert sich halt in der Zukunft.

  3. Ok danke, das erklärt dann auch warum das immer ohne große Einwände der Spieler über die Bühne geht 😀

  4. Tolle Zusammenfassung, wie immer!

    Die Ravens-WR Thematik ist ein faszinierender Fall. Vor allem zeigt sie aber auch, wie von Seiten vieler Fans immer noch mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn es um Lamar Jackson geht.

    Jackson wird wohl nie ein Brady oder Manning werden, aber er ist als reiner Passer trotzdem mindestens gehobenes Mittelmaß (#12 bis #16 würde ich sagen) in der NFL.

    Leider muss er Jahr für Jahr mit einem Bottom-5 Waffenarsenal auskommen, was aber von den Jackson-Kritikern stur ignoriert wird.

    Das sind dann aber oft die gleichen Leute, die z.B. Mahomes nach einer eher schwächeren Leistung in der Superbowl bis aufs Blut verteidigen, weil er keine Laborbedingungen hatte (Receiver lassen Bälle fallen, OL ist wacklig etc.) …

  5. Wobei Drops nicht die beste KPI ist, da sie ja doch mehr mit QBs travelt als mit den WR, so komisch das klingen mag?

    Sonst bin ich auch bei Joff und Hausherr, dass Lamar oft unfaire Kritik bekommt. Mit den WRs hätten die meisten anderen QBs auch nicht viel gemacht, Lamars Rushing Thread hat noch die meisten Räume geöffnet und das Passing System war ja altertümlich, gibt dazu auch bei JT Sullivan ein gutes Video Breakdown.

    Definitiv eine wegweisende Off Season für die Ravens und Lamar. Kann mir nicht vorstellen, dass die Ravens Lamar gehen lassen wollen, also werden sie hoffentlich investieren 🙂

  6. Pingback: All-32: Cincinnati Bengals 2021 Preview | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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