Notizblock Super Bowl LIV

Zwei Fumbles, zwei Interceptions, ein Dropped Pick-6 – über wen reden wir?

  • Daniel Jones in seinem ersten NFL-Start
  • Patrick Mahomes in seinem ersten Super Bowl

Zugegeben: wir wissen nicht, ob Kwon Alexander bis in die Endzone kommt, wenn er diesen Ball fängt. Das war Mahomes’ erster Paß im vierten Viertel, hier aus anderer Perspektive.

Dieses vierte Viertel von Mahomes wird in Erinnerung bleiben als legendäres Comeback von Mahomes. Komischerweise. So oft die klugen Pundits auch die gesamte Saison über schreiben, daß man nicht vom Ergebnis her analysieren sollte, so ist es doch genau das, was jetzt passiert („QBWINZ“). In Erinnerung bleiben sollte Super Bowl LIV eher als kollektives Fehlerfestival sondergleichen der 49ers. Von diesem Fehlerfestival haben die Chiefs profitiert. Und von einem grandiosen Chris Jones. Aber hier für den Notizblock liegt der Fokus wieder auf dem Verlierer.

Robert Saleh liest keine Scouting Reports

Also: das vierte Viertel beginnt mit der Dropped Interception von Alexander. Und dann übernahm erstmal Defensive Coordinator Robert Saleh. In allen Previews ging es vor allem darum, wie man tiefe Bälle verhindert, vor allem auf Tyreek Hill, und wie man TE Travis Kelce bremsen kann.

Und dann das!

  • 3rd & 15 KC35: Tyreek Hill wird von einem Safety (#20 Jimmy Ward) alleine (!) verteidigt – 44 Yards
  • 3rd & 10 SF21: Travis Kelce wird 25 Yards downfield von einem gewissen Tavarious Moore alleine (!) verteidigt: DPI in Endzone
  • 2nd & 7 SF48: Richard Sherman läßt sich von Sammy Watkins komplett die Hosen ausziehen für 38 Yards

Diese drei Plays. Holy Smokes.

Klar: von Sherman kann ich erwarten, daß er den nur drittwichtigsten Paßempfänger des Gegners auch 1-on-1 verteidigen kann, das war das defensive Äquivalent einer Interception von Sherman.

Aber die beiden Plays im Drive vorher, Hill bei einem 3rd Down tief 1-on-1 nur gegen einen Safety und Kelce bei einem 3rd Down tief 1-on-1 gegen einen Typen, der in den letzten sieben Spielen ganze neun Snaps auf dem Feld stand – häh?!? Robert Saleh – was soll das?!?

 

3rd & 10, 6:23 Minuten vor Schluß, 10 Punkte Führung: und Du stellst einen Spieler 1-on-1 gegen Kelce, der in den letzten sieben Spielen für ganze neun Snaps auf dem Feld war?!?

Und warum geht das in der Nachbetrachtung völlig unter? Alle haben darüber geschrieben, wie wichtig diese beiden Punkte schematisch sind – Hill tief und Kelce generell – und nachher redet niemand darüber, wie Saleh das komplett versemmelt?

“Mahomes grandios als es zählt”? Äh, really? Hill ist ungelogen 45 Quadratmeter weit offen, den hätte sogar Aaron Rodgers Joe Flacco getroffen. Den Ball zu Kelce muß man nicht mal genau werfen, weil der Verteidiger sich so blöd anstellt. Den Ball zu Watkins? Den könnte sogar Aaron Rodgers ganz genauso werfen.

Der ultimative Team Loss

Die Offense war nicht viel besser. Garoppolo immer wieder unter Druck hinter einer immer schwächer werdenden Offensive Line, dazu noch False Starts von Emmanuel Sanders und Joe Staley in den letzten beiden Drives.

Garoppolo selbst? Stark über drei Viertel und dann durchwachsen im vierten. Er hat den schwierigen Game Winner tief zu Sanders nicht getroffen, passiert. Macht zwei, drei gute Würfe, macht zwei, drei schlechte Würfe; hat das Pech, daß Chris Jones zwei grandiose Plays macht und es ein Mißverständnis zwischen ihm und WR Bourne gibt (Bourne bleibt stehen, Garoppolo wirft tief).

Hätte Garoppolo das Spiel gewinnen können? Ja. Hat jeder Quarterback sogar der Güteklasse Brady-Manning-Rodgers solche vierten Viertel schon gehabt? Ja. Sagt das etwas über die Zukunft von Garoppolo aus? Nein. Man denke nur zurück an die Manning-Playoffs vor seinem ersten Super-Bowl-Gewinn. Oder Roethlisbergers ersten Super Bowl. Oder das Tuck-Rule-Game.

 

Wer den Zahlen nicht traut, kann sich in der Offseason gerne nochmal die beiden Auswärtsspiele im Dezember gegen Saints und Seahawks anschauen.

Zwei Minuten Debakel

So. Wir hatten Alexander, Sherman, Saleh, Sanders, Staley, Garoppolo. Fehlt noch Shanahan. Die Ironie ist natürlich augenfällig: ausgerechnet gegen Mr Clock Management Andy Reid dreht Kyle Shanahan an der Uhr.

Andy Reid, sollte man auch nicht vergessen, geht erstmal mit schlechtem Beispiel voran. Zwei Minuten vor Halbzeit, 2nd & 8: Lauf für -6 Yards. Folgender 3rd & 14 an der Mittellinie: uninspirierter Screen Pass. Du hast den besten 3rd&long QB der Liga, bist nur 15-20 Yards von Field Goal Range entfernt und dann kommt Lauf & Screen?!

Aber hey, es geht noch schlimmer. Shanahan läßt dann nämlich die Uhr runterlaufen ohne eine Auszeit zu nehmen, läuft dann zwei Mal bevor er plötzlich passen läßt, aber dann machen auch die Schiedsrichter ihren Fehler, als diese OPI gegen Kittle pfeifen, wo sie sonst in diese Spiel alles laufen lassen, sogar Hits gegen Quarterbackköpfe.

Als Krönung redet er sich auch noch um Kopf und Kragen.

Oh man.

Dachte man. Die wirkliche Krönung folgte aber erst nach der Halbzeit. 4th & 2 von KCs 24: und Shanahan läßt ein Field Goal schießen. Sogar Troy Aikman weiß es mittlerweile besser.

Playcalling Shanahan

So schlecht diese beiden Drives direkt vor und nach der Pause auch waren: Das Playcalling Shanahans in der zweiten Hälfte war nicht zu konservativ, sondern aggressiv und geradezu ideal. Eher hätte es ein, zwei Läufe mehr geben müssen. Aber er hat seinem QB das Spiel anvertraut (Wie kann man nach dem Playcalling in Hälfte Zwo übrigens auf die Idee kommen, daß er seinem QB nicht vertraut?).

Für die Entscheidung vor der Pause hat der überall hochgeschätzte Brian Burke einen einigermaßen plausiblen Denkansatz. Ich halte die Entscheidung für falsch, aber es zeigt, daß es für die Entscheidung neben “Vertraut QB nicht” auch eine andere Motivation geben könnte.

Zum Playcalling generell hat Bill Barnwell das wie immer schön aufgedröselt.

“We had to move the chains, not eat clock.” Ja, genau Kyle! Alles richtig gemacht – leider erst nachdem er zwei grobe Fehler begangen hatte.

Als Highlight von Shanahan der Game-Winner-Call on 3rd&10. Bringt Jimmy G diesen Paß an (und vielleicht kann Sanders auch etwas länger full speed laufen, bevor er sich umdreht?), beginnt jeder Super-Bowl-Recap so: Monstercall von Shanahan gewinnt den Super Bowl!

Und letzter Loser: die Fernsehproduktion. RB Damien Williams war wahrscheinlich schon im Aus, bevor der Ball zum 24-20 an der Goal Line kratzt – aber leider werden wir es niemals erfahren, denn im Super Bowl gibt es keine Kamera an der Goal Line? WTF?!? (Diese und andere Referee-Entscheidungen hier zusammengefaßt. Auch das Holding gegen den grandiosen Nick Bosa beim 3rd & 15.)


Ein war ein enges Spiel, das am Ende von Kleinigkeiten entschieden wurde. Laufen nur ein oder zwei Plays anders, gewinnt San Francisco und heute steht überall geschrieben: Andy Reid did it again, mit 2-Minute-Debacle und mit Runs on 2nd & long; Mahomes mies wie nie, sein schlechtes Spiel im wichtigsten Moment. Stattdessen machen die wichtigsten 49ers alle den einen und den anderen Fehler und schenken das Spiel her.

Nichtsdestotrotz. Man muß es Reid einfach gönnen. Und man muß es auch der gesamten Chiefs-Mannschaft einfach gönnen, die letztes Jahr das AFC Championship Game knapp und ärgerlich verloren hat.

Besonders bitter damals: Defensive Tackle Chris Jones mußte im vierten Viertel verletzt raus – und ohne ihn waren die Patriots nicht mehr zu stoppen. Chris Jones kam dieses Jahr verletzt in die Playoffs, konnte in den Divisionals gegen Houston gar nicht spielen, im Championship Game gegen Tennessee nur 28 Snaps; und jetzt im Super Bowl war er der einzige Superstar, der fehlerlos spielte (und verletzungsfrei durchkam). Ganz groß.

Die 49ers waren der letzte Loser in dieser Saison. Die ersten Loser für die nächste Saison haben wir aber jetzt schon gefunden: alle trainerlosen Mannschaften, die nicht Eric Bienemy als Head Coach verpflichtet haben. Puts his players in a position to succeed, gräbt grandiose Spielzüge aus der Mottenkiste aus, und hört sich an wie ein fantastischer Leader:

 

17 Kommentare zu “Notizblock Super Bowl LIV

  1. Ich kenne und schätze ja deine Polemik in den allermeisten Fällen, aber, ohne eine Bindung zu einem der Teams zu haben, tue ich mich schwer hier mitzugehen.
    Ich habe nicht das schlechte Spiel gesehen, dass ich bei dir herauslese.
    Bei vielen kann ich mitgehen- Time Management etc. Aber: Ich sehe nicht, dass die 49ers Defense das ganze verloren hat. Ich sehe eine Defense, die über 3,5 Viertel die Chiefs komplett eingeschränkt hat, viel besser als ich es für möglich gehalten habe. Klar hat Mahomes viele Schlechte Würfe gemacht, aber die sind auch Ergebnis dieser Defense.
    Natürlich gab es individuelle Fehler, aber die gibt es immer und dann muss ich zufallsereignisse auch als solche stehen lassen. Deshalb kann ich eben auch einem Sherman keinen Vorwurf machen, wenn er sich einmal schlagen lässt – und das von einem Watkins, der bei aller Kritik doch einer der besten Routerunner sein kann.
    In dem Moment ist es Pech, dass Mahomes das nutzen kann, ist er mit seinem read wo anders passiert eben nichts. Sherman hat seine Seite über lange Zeit sauber gehalten und diesen einen Fehler gemacht. Du kannst nicht erwarten, dass dein Spieler 100% der dDuelle gewinnt.
    Genauso die Hill Geschichte: auch Hill hatte kein gutes Spiel, war selten offen, aber es ist eben die Stärke von den CHI, dass die Passkonzepte genial designt sind. Klar ist es im luftleeren Raum einfach vorzuwerfen, dass Hill in single coverage ist, aber es ist eben nicht möglich das conceptionel durchgängig zu erreichen, ohne andere Receiver uncovered zu lassen. Es gibt ja Gründe, warum die Chiefs so erfolgreich sind, warum ein Hill so gefährlich ist, weil das eben in Kombination dafür sorgt, dass er schnell den cuz machen kann und offen ist.
    Und gerade dieses Play kann dann eben auch nicht jeder NFL qb machen, weil 9/10 ein Problem mit dem passrush haben und entweder gar nicht werfen, zu früh werden oder ungenau sind.
    Auf der Konzeptionellen Ebene zu hinterfragen, ob das scheme der 49ers geignet ist eine Chiefs ioffense mit Mahomes zu stoppen halte ich durchaus für legitim. Aber den Spielern mangelnde execution vorzuwerfen halte ich für disrespectful.

  2. Zum spielentscheidenden 3rd and 15 etwas Analyse vom Tape.

  3. Da sind wir übrigens genau bei der „Cover 6 buzz“ aus der Vorschau.
    Am Ende sind es die Details die so entscheidend sind und weswegen ich mich so schwer tu, das ganze ohne Kenntnis zu bewerten.
    Es ist nicht wirklich klar, ob hör man oder Zone gespielt wird (oder eine Mischung).
    Nehmen wir mal an, es wäre Cover 3 bzw in dem Fall dann Cover 6 buzz: dann wäre es der Fehler des Cornerbacks, der dem 1er Receiver folgt, anstatt genau da zu sein, wo Hill den Ball bekommt.
    Nehmen wir an es sei Cover 1buzz – dann wäre es tatsächlich kein sonderlich schöner playcall, dennoch sollte dann eigentlich ein lb/nb in man an Hill dran sein mit dem Safety oben drüber – danach sieht es nicht wirklich aus.

    Die Differenzierung zu poach – also einer ähnlichen Idee aus Cover 2 – kommt tatsächlich im Video gut rüber.
    Allerdings würde ich auch hier den Einfluss Nicht überbewerten wollen. Cover 6 weak oder auch 6robber (das sind dann work Nuancen) sind durchaus valide calls. Gerade auch die Idee aus den gleichen Looks in verschiedene coverages zu dropppen ist allseits anerkannt. Auch schon genannt: mit einem robber wäre der Fokus darauf gelegt, dass die First down Markierung verteidigt wird. Letztlich aber gehe ich davon aus, dass Hill eine Option Route hatte. Wenn also tatsächlich poach gespielt wird und der Safety über Hill sitzt, kann Hill nach innen abbiegen und weil der andere Safety durch Kelce weggezogen wird, ist Hill genauso frei.

  4. Chris Sims analysiert es hier sehr gut

    Es ist Cover 3 Match und nicht Buzz und er sieht da keinen Fehler bei der D.
    Imho hat Jimmy Ward da den grössten Fehler gemacht, weil er zu weit nach innen geht. Aber das haben die Chiefs in der ersten Hälfte halt so gespielt.

  5. Match und buzz schließen sich nicht aus.
    Match ist eine grundphilosphie, entgegen dem country zones. Buzz oder robber definieren die Safety rotation. Das führt jetzt sehr weit und verdeutlicht, wie schwierig es ist über sowas zu sprechen.
    Es ist eine robber oder buzz coverage, die nach match regeln gespielt wird.

    Das Video von Simms ist super, weil es die Kernprobleme aufzeigt. Es geht nicht darum, ob ich eine cover 2 oder eine cover 4 spiele, sondern darum, wie die spezifischen Regeln sind und wie diese attackiert werden können.
    Wie diese Regel im konkreten Fall aussieht kann wohl nur der dc beantworten. Entscheidend ist aber, dass die offense das bewusst attackiert und Hill dank seines speeds soviel freien Raum schafft.

  6. Jimmy ward geht nach innen, weil , wie du richtig sagst, das vorher so attackiert wurde und er gegen Hill unbedingt die inside halten muss und weil er davon ausgeht, dass außen der cb ist. Es ist in der Basis ein simples sciccors Konzept, das aber Vertical gestreckt ist, was es der Defense so erschwert das ganze richtig zu lesen.

  7. Zu Moore:
    Er muss sich nur umdrehen, dann gibt es da keine PI. Da sitzen die Grundlagen nicht. Dazu unterwirft Mahomes den Ball auch absichtlich etwas.
    Aber gegen wenn das passiert ist da recht egal.
    Sherman macht da seinen Job nicht.
    Dafür kann Saleh wenig, beide bekommen die Grundlagen nicht auf die Reihe. Bei Hill ist halt das Scheme was KC attackiert, das liegt in den Grundlagen der D#.

    Zu Garoppolo:
    Wenn der Pass auf Sanders kürzer ist, dann kann da eher mal eine DPI Flagge auf dem Feld landen.
    Ohne Chris Jones würde die Diskussion heute anders aussehen.

    Zu Zwei Minuten Debakel
    Die Auszeiten vor dem Punt nicht zu ziehen ist schon sinnvoll, wenn der Punt an der 1yds Linie landet, dann wäre SF49 in ziemlich Schwierigkeiten. Das er danach Run, Run und keine TOs genommen hat verstehe ich nicht.
    Das von Kittle ist eine ziemlich klare OPI,
    Section 5 Article 2 (g) Initiating contact with an opponent by shoving or pushing off, thus creating separation.
    Wenn man sich das Video vom NFLOfficiating Twitter anschaut, dann erkennt man den Push-Off eindeutig.

    Da kann ich dir absolut in deinem Urteil nicht zu stimmen.

    Zu Nick Bosas Holding:
    Ich habe gelesen, dass er einen rip move macht und nach einem rip move es kein Holding im normalen Sinne mehr gibt.

    Zum TD von Damien Williams
    Das ist wirklich peinlich, dass da keine Kamera passend steht.

  8. „im Super Bowl gibt es keine Kamera an der Goal Line“

    Verwandt mit diesem Thema wundert es mich seit Jahren, dass die NFL es nicht schafft zwei Kamera synchron zu zeigen. Es heisst häufig: „this cam shows when the balls breaks the plane. The other cam shows when his knee is down“. In Zeiten, in denen die Menschheit Fotos von der Marsoberfläche macht, muss es doch technisch möglich sein, in beiden Einstellungen eine exakte Zeit einzublenden, so dass man sie synchron abgleichen kann?

  9. Meines Wissens nach sind Kameras synchronisiert. Der Ref kann das also exakt nachvollziehen – nur wir in der Übertragung halt nicht.
    Es gibt jaauch goalline Kameras in den pylons- aber die sehen halt nicht was über den pylons passiert…

  10. Lange Rede kurzer Sinn: Diese Super Bowl wird nur wegen der Half Time Show in Erinnerung bleiben!
    War das krass!!!

  11. @klappflügel
    Klar Kittel brauch sich über die OPI nicht beschweren, aber genau in dem von dir erwähnten Artikel steht für mich das Problem „Initaiting“…. da ist Kontakt von beiden. Initiiert er hier den Kontakt wirklich oder „wehrt“ er sich?
    Für mich schwierig zu sagen und m.M.n. eine kleinliche Flagge, die so nicht zu der sonstigen Linie im Spiel passt (und über PI im Laufe der Saison will ich da gar nicht erst sprechen).

  12. Gehen wir mal andersherum heran:
    Wenn Kittle Defense Spieler ist und den Receiver so am langen Arm Klöße, dann diskutieren wir nicht über pass interference, oder?
    Es geht ja nicht darum, wie heftig der Kontakt ist, sondern darum, ob das Ganze einen Einfluss auf die Fähigkeit zu Fangen hat.

  13. Vielleicht diskutieren wir dann darüber, vielleicht auch nicht. Hat für mich viel hätte, wäre, wenn….

    Mir geht’s ja auch gar nicht darum, dass die komplett falsch ist die Entscheidung oder dass die Refs das Spiel entschieden haben. Ich wollte nur sagen, dass ich beide Seiten verstehen kann und ja ich bin der Meinung, dass die Chiefs bei der ein oder anderen Entscheidung das Glück auf Ihrer Seite hatten (PI, Holding).

    Achso und ja, selbst wenn wir sagen, dass das nach Regeln eine PI von Kittle war, dann nervt es mich, dass es nicht konsequent gepfiffen wird…. Siehe Rudolph vor 3(?) Wochen….
    Diese ganze Regel und ihre Auslegung frustriert über das ganze Jahr schon

  14. Klar, da bin ich ganz bei dir. Konsequenz ist ein Problem. Und ja, die 49ers hatten Pech indem sinne, dass viele calls gegen sie gingen, die eben nicht immer gegeben werden.
    Ich sehe am Ende aber kein verpfiffenes Spiel und finde es müßig darüber zu diskutieren.
    Die Argumentation „es war zwar der richtige Call, aber vor drei Wochen ist er falsch gegeben worden, deshalb muss hier auch der falsche Call gegeben werden“ finde ich halt unsinnig.
    Das die Chiefs Glück hatten steht außer Frage.

    Der Punkt, den ich machen möchte ist, dass es eben nicht so viel von hätte, wäre, wenn hat. Der Verteidiger hat das gleiche Recht auf den Ball, wie der Receiver. Dementsprechend ist er auch vor Pass interference geschützt.

  15. Da bleibt nur eine Steigerung der PI Regelung übrig, körperliche Kontakt zwischen zwei Spielern wird automatisch zu einer PI Strafe.
    Also von einem Defense Spieler ist es kaum möglich noch mehr passiv zu sein. Das ist doch die „Tragik“, Kittle sein stiff arm war völlig unnötig.

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