Wie wird der NFL Draft 2022 ablaufen?

Heute beginn der NFL Draft 2022, der bis zur Abhaltung der Superbowl in zwei Jahren den vorläufigen Höhepunkt der Liaison NFL/Vegas darstellt.

Ich bin alt genug um mich zu erinnern an Zeiten, in denen der NFL nix ferner war als die in Las Vegas beheimateten Buchmacher – und die NFL wie alle anderen Profiligen in den USA die Wettmärkte scheute wie der Teufel das Weihwasser.

Seit der Legalisierung der Wettmärkte hat es aber eine rasante Annäherung der NFL mit dem einst verabschaumten Vegas gegeben – erst in Form des Transfers der Raiders, jetzt in Form des Drafts und in zwei Jahren mit der Superbowl.

Das Setting in Vegas wird entsprechend aufwändig sein: Mitten in der Stadt hat die NFL vor den Bellagio Fountains eine spektakuläre Seebühne aufgestellt, auf der die Prospects zwischen Fontänen von Commissioner Roger Goodell vorgeladen werden. Die Bilder sind schon in den letzten Tagen durch Social Media gegeistert:

Von oben…

…bei Tag…

…und bei Nacht:

Der Draft beginnt heute Nacht um 2h mit der 1ten Runde.

Runde 2 und 3 geht in der Nacht auf Samstag ab 1h los.

Die Runden 4-7 am Samstag beginnen dann um 18h.

Es ist extrem unwahrscheinlich, dass ich heute Nacht mit von der Partie sein werde. Wer live dabei ist und entweder nicht auf englisch im Gamepass und nicht bei RAN auf deutsch dabei sein will, sondern die kompetentest-mögliche Livekommentierung hören möchte, den verweise ich auf den Twitch-Stream der Kollegen um Christian Schimmel und Jan Weckwerth: Hier entlang.

Ihre Live-Begleitung hat sich über die Jahre zu einer netten Tradition entwickelt. Diesmal gibt es sogar etwas Neues, denn die Kollegen streamen direkt aus einem Stadion in Marburg. Angekündigt ist auch ein Special Guest für heute Nacht.

NFL Draft-Einführung

Ich hatte heuer im Frühjahr kaum Zeit für die NFL, aber in den letzten Tagen hab ich mich kurz reingefuchst in die Materie. Wer es kurz haben will, für den habe ich die entsprechende Zusammenstellung meiner Arbeit hier verlinkt:

Wer heute noch etwas länger Zeit zum Einlesen hat, den verweise ich auf Adrian Franke oder Jan Weckwerth.

Ausgangslage

Es hat im Vorfeld des Drafts zahlreiche Trades gegeben, weswegen heute gleich acht Mannschaften zwei 1st Rounder besitzen, während insgesamt nur 24 Mannschaften einen 1st Rounder halten. Dass nur 75% der NFL einen 1st Rounder haben, ist ziemlich einzigartig in der modernen NFL-Ära.

Die Eagles hatten zwischenzeitlich sogar drei 1st Rounder, schoben aber vor einigen Wochen im Tausch mit den Saints einen ins nächste Jahr. Dort soll die Quarterback-Klasse wesentlich besser sein – GM Howie Roseman hat also durchaus ein Auge auf die Zukunft geworfen. 100%iger Vertrauensbeweis in Jalen Hurts geht anders.

Möglichst viel Draftkapital in 2023 anzusammeln könnte an diesem Wochenende ein Ziel sein, das noch mehr Mannschaften verfolgen – aber die Frage ist natürlich auch, welche Teams zu Tauschgeschäften bereit sind.

Es könnte theoretisch sogar ein Draft werden, in dem ein Team bereit ist, für einen Trade-Down einen kleinen Skonto zu geben, wenn ein hoher Pick in 2023 dabei herausschaut. Ich denke da z.B. an die Giants, die an #5 und #7 picken. Mit ihrer Unsicherheit auf der Quarterback-Position (Daniel Jones geht ins vierte Jahr, aber der neue Coaching-Staff gibt keine 100%ige Rückendeckung) könnte New York versucht sein, einen niedrigeren 1st Rounder im nächsten Jahr in Kauf zu nehmen, um dann auf jeden Fall zwei Picks zum Einfädeln eines Trade-Ups für einen QB zu besitzen. Gehört habe ich dazu zwar noch nix – aber ein solches Szenario halte ich nicht für undenkbar.

Wie wird der Draft 2022 ablaufen?

Das ist die große Frage, die sich niemand zu beantworten traut. Das einzige, was als sicher gilt: Die Big-Guys werden die ersten Picks dominierenOffensive und Defensive Line. Über die Reihenfolge der gedrafteten Spieler herrscht dagegen allgemeine Ratlosigkeit.

Selten, dass im Vorfeld so große Unsicherheit geherrscht hat wie heuer – und das inkludiert die beiden Covid-Drafts 2020 und 2021, bei denen dank verfügbarer Top-QBs zumindest ganz vorne klare Leitplanken gesetzt waren.


Dieses Mal geht es aber schon beim #1 Pick los. Bei den Jacksonville Jaguars soll intern maximale Uneinigkeit herrschen: Der Owner will EDGE Aidan Hutchinson, der GM präferiert das athletische Wunderkind EDGE Travon Walker, der Headcoach möchte einen Offensive Tackle (Ikem Ekwanu).

So ist Walker aktuell bei den Buchmachern leichter Favorit (implizierte Wahrscheinlichkeit 53%), während gestern Ekwanus Quoten zu jenen von Hutchinson aufgeschlossen haben.

Diese Konfusion sollte niemanden überraschen. Headcoach Pederson ist ein Guter und ich kann verstehen warum er für die Entwicklung von Trevor Lawrence jede erdenklich Hilfe für die Offense bevorzugen würde, aber Owner Shad Khan ist ein Chaot und GM Trent Baalke hat es vor Jahren schon geschafft, die 49ers u.a. mit unglücklichen Draftpicks stets auf der Suche nach Hochrisiko-Upside in Grund und Boden zu managen.

In Summe ist der Pick der Jags weniger kritisch als wir denken, denn am Ende hängt das Schicksal dieser Franchise zu den größten Teilen daran, ob Trevor Lawrence nach seinem schwachen Rookiejahr den Sprung zu dem Top-QB schafft, zu den man ihn während quasi seiner kompletten College-Zeit schon proklamiert hatte.

Vor allem unter diesem Aspekt verstünde ich einen Offense-Tackle-Pick. Wird es Passrusher, würde ich eher den arrivierten Spieler als den riskanten Walker nehmen, aber Baby: Am Ende ist scheißegal wer von den beiden kommt, wenn Lawrence nicht den Entwicklungssprung macht. Denn dann ist auch wurscht, ob Walker oder Hutchinson zwei, siebzehn oder vierunddrölfzig Sacks machen…

Natürlich sollten die Jaguars wie auch die meisten Teams direkt danach erstmal interessiert an einem Trade-Down sein – aber wenn es kaum Elite-Talent und keine Quarterbacks gibt, wird es beim Thema „Abnehmer“ haken.


Detroit an #2 kriegt in den meisten Mock-Drafts einen Edge-Rusher zugeschoben. Ist Hutchinson verfügbar, wäre er die logische Wahl: Ein Spieler von der ums Eck gelegenen University of Michigan, dazu ein charakterlich sauberer weißer Mann für das Großmaul Dan Campbell.

Aber vielleicht wird auch unabhängig von der Verfügbarkeit oder Nicht-Verfügbarkeit Hutchinsons der kolportierte „collaborative approach“ der Lions hart auf die Probe gestellt. EDGE Kayvon Thibodeaux klingt dann wie der Pick, den der analytisch veranlagte GM Brad Holmes machen würde – aber zwischen Thibodeaux und Campbell soll es nicht so recht gefunkt haben.

Dass es ein Quarterback wird, gilt mittlerweile als ziemlich unwahrscheinlich – Detroits anvisierter QB-Draft war wohl immer 2023 – bzw. heuer ist eher das Ende der 1ten Runde der Ort für einen QB-Pick. Die Lions halten so by the way auch den #32 Pick und den #34 Pick. Auch die Passrusher-Klasse gälte als tief genug, dass auch dann noch starke Prospects zu haben sein könnten, weswegen an #2 vielleicht sogar Offensive Tackle oder Cornerback nicht völlig auszuschließen sind.


Ähnliches Szenario bei den Texans an #3: Es kann alles werden – Offensive Tackle, Passrusher, Cornerback. Erschwerend bei den Texans kommt hinzu, dass der dortige Trainerstab um Lovie Smith so gut wie kein Mitspracherecht hat, während der kaum zu lesende GM Nick Caserio und der Schamane Nick Easterby alle Fäden in der Hand bzw. das Headset aufm Kopf haben und sich in Punkto Schmallippigkeit längst auf der gleichen Linie wie Bill Belichick bewegen.

Houston pickt in der ersten Runde an #13 gleich nochmal und hat wie Detroit drei Top-35 Picks.


An #4 und #10 picken die Jets. Beim zweiten Pick wird ihnen häufig ein Wide Receiver zugeschoben, aber beim ersten dürfte es je nach Verfügbarkeit eher in Richtung Offensive Tackle vs. Edge-Rusher gehen.

Edge-Rusher würde wie Arsch auf Eimer zu Headcoach Robert Saleh passen, der schon in San Francisco Defenses vor allem um möglichst dominante Passrushing-Units baute, während hinten eher unbekannte Cornerbacks die Zone-Deckung möglichst engmaschig gestalten. Natürlich kann den Jets passieren, dass mit Hutchinson, Thibodeaux und Walker alle drei Top-Passrusher schon vom Board sind – aber vielleicht hat es auch deshalb in den letzten Tagen immer wieder gerüchtelt, dass EDGE Jermaine Johnson ebenso in den Top-5 gehen könnte.

Aber mit den Verletzungsproblemen und der stagnierenden Entwicklung von 2020er 1st-Rounder Mekhi Becton im Hinterkopf könnte auch Tackle eine interessante Option sein – dass man in George Fant erst kürzlich mit einem Routinier recht teuer verlängert hat, sollte in der Überlegung keine allzu große Rolle spielen.

Ebenso im Spiel bei den Jets, wenn man in die Gerüchteküche blickt: Ein angestrebter Trade von Deebo Samuel, der die 49ers wohl um jeden Preis verlassen will. So ein Move wäre wohl nicht ohne Verkauf zumindest eines dieser beiden Picks über die Bühne gehen.

#5 und #7 sind die Giants. Dass sie schon im ersten Jahr vom neuen Regime um GM Joe Schoen und Headcoach Brian Daboll auf Quarterback gehen, gilt als ausgeschlossen. Die plausibelsten Optionen, sollten sie keinen Trade einfädeln, sind auch hier Offensive Tackle, Edge Rusher und Cornerback.


Das vielleicht spannendste Team steht momentan an #6: Die Carolina Panthers. Sie sind berüchtigt für ihre fürchterliche sportliche Leitung um GM Scott Fitterer und den indisponierten Headcoach Matt Rhule.

Die Panthers bewegen sich in einem Umfeld, das der Hölle gleicht: Sie brauchen händeringend einen Quarterback und können sich nach den kapitalen Fehlschlägen der letzten Jahre (Teddy Bridgewater, Sam Darnold) nur schwerlich ein drittes Mal auf dem Veteran-Markt (Jimmy-G, Baker Mayfield) bedienen – aber der Draft 2022 hat auf QB nicht viel zu bieten.

Sie brauchen ebenso händeringend einen Offensive Tackle, aber wenn es saudumm läuft, sind in Ekwanu, Evan Neal und Charles Cross an #6 alle drei der Top-Optionen vergriffen.

Und sie brauchen Draftpicks – denn Carolinas nächster Pick nach dem #6 Pick ist ein 4th Rounder. Den Rest hat man längst verscherbelt – u.a. für Darnold, für den man letztes Jahr glaubte einen 2nd Rounder investieren zu müssen (filed under: NFL-Verantwortliche wissen, was sie tun). Aber Draftpicks bekommt man vor allem mit einem Trade-Down – für den es heuer besonders schwer wird, Tauschpartner zu finden.

Was werden die Panthers also machen? Es gilt als nicht ausgeschlossen, dass sie in der Not tatsächlich zu einem QB greifen. In jenem Fall kann man davon ausgehen, dass „Day 1 Readiness“ über Langzeitpotenzial priorisiert wird, weil Fitterer und Rhule sich als lame ducks keinen weiteren Fehlgriff erlauben können. Rhule wurde gerade gestern noch einmal schwer angezählt.

Unter dieser Prämisse ist davon auszugehen, dass die Panthers Kenny Pickett dem aufregenderen Malik Willis vorziehen würden. Willis bietet zwar mit seiner Mobilität einige Optionen für eine kreative Offense von Tag 1 an – aber den Nachweis von Kreativität hat Panthers-OffCoord Ben McAdoo bis jetzt einzig im Schneiden seiner Pornoschnäuzer erbracht.

Pikant: Pickett wurde einst von Matt Rhule fürs College bei Temple rekrutiert, aber weil Rhule Anfang 2017 in Richtung Baylor abhaute, zog Pickett sein Committment zurück und ging zu den Pitt Panthers.


#8 Atlanta und #9 Seattle sind zwei Teams, die ich überhaupt nicht einschätzen kann.

Die Falcons sind wie Houston und Detroit eigentlich auf den #1 Pick 2023 gepolt und haben so viele Lücken, dass prinzipiell jeder Pick denkbar ist. Sind noch Offensive Tackles zu haben, würde ich darauf spitzen, für den nächsten Franchise-QB schon jetzt Infrastruktur aufzubauen.

Aber völlig auszuschließen ist auch ein Move für QB Willis nicht. Willis stammt aus Atlanta, Willis ist Schwarzer, Atlanta ist eine schwarze Stadt, und wer sich noch an die 2000er erinnert, weiß welchen Hype damals der spektakuläre Michael Vick angefacht hat.

Ist die Verbindung total aus der Luft gegriffen? Möglich. Aber zumindest Matt Waldman hat vor ein paar Tagen Willis spielerisch mit Vick verglichen (allerdings nicht auf die positivste Weise). Vielleicht kommt meine Assoziation mit den Falcons vielleicht auch nur daher.


Seattle kriegt häufiger als Atlanta einen Quarterback zu-gemockt, aber da ist bis zur Einberufung eines Linebackers oder athletischen Wunders (Trevor Penning?) alles möglich. Die Seahawks, die einst zwischen 2010 und 2012 mit sagenhaften Draftklassen eine kleine Dynastie gebaut haben, sind in den letzten zehn Jahren unter GM John Schneider damit aufgefallen, mit ihren 1st Roundern am seltensten Premium-Position gedraftet zu haben – seltener noch als die Lions mit ihrem grausamen GM Bob Quinn:

Die Liste von Schneiders 1st Round Picks ist verstörend: OG James Carpenter, EDGE Bruce Irvin, OL Germain Ifedi, RB Rashaad Penny, EDGE LJ Collier, LB Jordyn Brooks. Verstörend genug, dass da heute eigentlich kommen will, wer mag: Es wird nicht der schlimmste Pick der Schneider-Ära sein.

Washington an #11 sieht häufig einen Receiver zugewiesen, bei Minnesota an #12 gilt ein Cornerback-Pick als wahrscheinlich, sofern noch entweder Derek Stingley oder Ahmad Gardner am Board sind. Es könnte natürlich auch Safety werden, wenn Kyle Hamilton tatsächlich so weit fällt.


Die Ravens an #14 könnten das Team sein, das sich DT Jordan Davis schnappt – schließlich waren sie über viele Jahre eine der Mannschaften, die mit am meisten Ressourcen in eindimensionale Run-Stuffer investierten um dahinter eine tiefe Secondary mit vielen Blitzes aufzuziehen. Allerdings: DefCoord Wink Martindale wurde im Jänner gefeuert – wie die neue Defense aussieht, wissen nur die Ravens selbst.

Davis soll dem Vernehmen nach nicht tiefer als #17 (Chargers) fallen. Die Bolts dürften auch interessiert an Receivern (CHRIS OLAVE) sein, aber auf WR ist das Angebot tiefer als auf Defensive Tackle – womit auch in der 2ten Runde noch vernünftige Optionen zu haben sein sollten.


Wir haben dann noch an #15 und #18 die Eagles sowie an #16 und #19 die Saints. Philly soll eins der Teams sein, das eventuell zu einem Trade nach oben bereit ist – für wen, ist nicht ganz klar. Soll es eine Combo von ex-Bama-WRs für den ex-Bama-QB werden – Devonta Smith plus Jameson Williams, die am College nie gemeinsam miteinander gespielt haben?

Oder ist es ein reiner Smoke-Screen um in einem Front-Office wie jenem der Saints für Unruhe zu sorgen? Schließlich gelten auch die Saints als Team, das eventuell zu einem weiteren Trade-Up bereit ist – z.B. mit den beiden 1st Roundern im Paket in die Top10… um… einen Tackle zu draften…? Oder doch einen QB? Jedenfalls hat Saints-GM Loomis schon vor Wochen ultra-teuer mit Phillys Howie Roseman paktiert um an einen zweiten 1st Rounder zu kommen. War es ein Fall von „Füllen der Kriegskasse“?


Steelers an #20 gelten als weiteres Team, das an einem QB interessiert sein könnte. Zu ihnen wird in schöner Regelmäßigkeit Malik Willis gemockt. Das ruhige Steelers-Umfeld für einen QB, der eventuell einen längerfristigen Plan braucht – eine Verbindung, die brauchbar klingt.

Eventuell sind die Steelers mit ihrer QB-Verbindung auch ein Team, auf das mit Blick auf einen Trade-Up ein Auge zu werfen ist.

Bei den Pats an #21 kann immer alles passieren – auch dass es ein Linebacker wie Quay Walker oder Nakobe Dean wird.

Packers (#22 und #28) kriegen fast immer zumindest einen Receiver zugeschustert. Die Chiefs halten die Picks #29 und #30. Sie brauchen jede Hilfe in der Defense (Edge Rusher, Cornerback), aber auch Receiver wäre eine Überlegung wert – wie auch ein Trade-Down, vielleicht mit einem Team, das am Ende der 1ten Runde noch hochgehen will für einen QB.

Auch die Cowboys an #24 könnten mal wieder einen Receiver anvisieren, nachdem sie Amari Cooper verloren haben und Michael Gallup eventuell bald zu teuer sein wird.

Dazu picken in den 20ern Teams wie Tennessee, Arizona oder Tampa Bay, die eigentlich immer etwas überraschendes machen – plus an #31 die Bengals, die nach dem Stopfen der größten Lücken in der Free Agency prinzipiell alle Optionen offen und radikal Best Player Available oder Trade gehen können.

Was man die letzten Tage auch immer wieder hört: OT Tyler Smith soll hinten in die erste Runde rutschen, und *möglicherweise* ist TE McBride ein Kandidat für eine Late 1st Rounder.

Quick Overview

Also worauf ist in Summe zu achten:

  • Wie hoch oder niedrig stuft die NFL die heurigen Quarterbacks wirklich ein? Setzt ein „Run“ schon in den frühen Picks ein, gibt es ihn erst am Ende der 1ten Runde, oder wird er ganz ausbleiben?
  • Welche der ersten Teams weichen von OT/EDGE ab und ziehen die Defensive Backs?
  • Wann setzt der Run auf die Wide Receiver ein?
  • Welches Team zieht Jordan Davis bzw. könnte er tatsächlich aus den Top-20 droppen?
  • Schaffen die Panthers, einen Trade-Partner zu finden? Werden die Steelers oder Saints aggressiv nach oben traden? Wird es bei den Saints aber überhaupt für einen QB sein?
  • Werden Loser-Teams wie Lions, Giants oder Falcons vielleicht sogar versuchen, einen 1st Rounder ins nächste Jahr zu traden um dann Munition für einen QB-Move zu haben?
  • Gibt es noch Spieler-Trades z.B. wie für Deebo Samuel?

Der Draft kann kommen.

7 Kommentare zu “Wie wird der NFL Draft 2022 ablaufen?

  1. Danke für die super Preview! Weiß jmd ob man dem Draft morgen on demand live nachsehen kann? Zb beim
    gamepass?

    Danke!

  2. Puh, das ist glaube ich nicht bekannt, aber auf dem Youtube-Kanal hat die NFL in den letzten Jahren immer eine gekürzte Liveübertragung mit allen relevanten Szenen online gestellt, die dort dann auch geblieben ist.

  3. Du schreibst ja immer „die (Super) Bowl“, und ich dachte immer das komm von „die(Super) Schüssel“. Müsste es dann nicht auch „die Draft“ sein, wie „die Ziehung“ oder „die Auswahl“?

  4. Die Dauer von On Demand wurde eigentlich verkürzt, Kanal hat nur noch 8 Stunden.
    Aber ist in dem Fall egal. Der Gamepass stellt ein Ereignis (Draft, Combine usw.) als Sondersendung zum Abruf bereit.

    Im Newsletter wohl auch als frei angekündigt.

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